Forschungsfragen: Tourenbücher und Karten für Radfahrer*innen

Anknüpfend an das Hauptsmeinar Tourenfahren an der TU Berlin (und an die Forschungsfragen zu Velohonig) wurde ich heute nach Forschungsfragen an die Tourenbücher und Karten für Radfahrer gefragt. Ja, ein paar habe ich – sicher wird die Liste noch länger:

  • Wer waren die ProtagonistenAutoren, Verleger, Herausgeber – der Tourenbücher?
  • Welche Vertriebsmodelle gab es – Abo, Mitgliedschaft, Beilage in Tageszeitungen,…?
  • Hat der Lausitzer Radfahrer-Bund jemals ein eigenes Tourenbuch publiziert?
  • Welche Schwerpunkte boten die Radfahrer-Zeitschriften („Stahlrad“ (aus Leipzig?) und Deutsche Radler-Post (aus Pulsnitz?) vor einhundert Jahren? Wie finanzierten sie sich?
  • Was waren die Themen dieser Publikationen. Touren, Technik, Verbandsinterna, (Verkehrs)~Politik?
  • In welchen Ländern (Europas u.a.) haben Radfahrerverbände und Verlage Tourenbücher herausgegeben, Unterschiede/ Gemeinsamkeiten?

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Investmentclub für die Velo- & Honigwirtschaft?

Mikrokredite für Fahrradläden, Imker oder Velohonig können Entwicklung und Lieblingsthemen stützen, war die Idee neulich. Was ist draus geworden?

  • Mit www.kiva.org lassen sich ständig Imker-, Honighändler-, Fahrrad-teile-händler- oder Rikschafahrer*innen finden, die für ihr Geschäft einen Mikrokredit benötigen. Mit 25 $ kann man da leicht helfen. Vergeben wird das Geld dann indirekt im Rahmen größerer Darlehen über dritte Mikrofinanzinstitutionen.
  • Organisationen wie www.oikocredit.de vergeben größere Darlehen gebündelt an Mikrofinanzorganisationen, die mit dem Geld wiederum Mikrokredite vergeben. Eine direkte Auswahl des Geschäftszweiges ist dabei nicht möglich. Feedback per Mail: Man habe schon von Mikrofinanzkunden der Partner gehört, die die Kredite für den Kauf von (Transport-)Fahrrädern genutzt haben.

Die Frage bleibt: Weiterlesen

Was bietet der Lausitzer Radfahrer-Bund seinen Mitgliedern?

Der Lausitzer Radfahrer-Bund e.V. hatte 1925 seine Bundesgeschäftsstelle in der Eierberg-Str. 49L in Pulsnitz – und heute keinen Artikel in der Wikipedia, Bibliothekskataloge sagen auch nicht viel über ihn. Auch in Deutschbaselitz lebten schon 1904 LRB einige Mitglieder des LRB: „Concordia“ hieß die dortige Sportgemeinschaft.

Sie hatte 100 Mitglieder, von denen die meisten dem Lausitzer Radfahrerbund angehörten.

Rund um 1910 trafen sich in Pulsnitz auch die Mitglieder des Radfahrervereins „Phönix“ regelmäßig. Vereinslokal soll die ehemalige Gaststätte „Kronprinz“ gewesen sein. Und: die Deutsche Radler-Post war das „amtliche Organ des Lausitzer Radfahrer-Bundes und des Hauptkons. Lausitz der Allgemeinen Radfahrer-Union“. Das gab es also Verbindungen. Das Verhältnis zum Sächsischen Radfahrerbund und anderen ist nicht mehr bekannt.Lausitzer Radfahrer-Bund e.V.Pulsnitz liegt vor der Haustür. Die Lausitz auch. Und sie ist für Radfahrer keine kleine Ecke. Groß genug für eine Spurensuche: Hat der LRB je ein eigenes Tourenbuch für seine Mitglieder gedruckt? Worüber schrieb die Deutsche Radler-Post?

Wer kann und will helfen? Einen Mitgliedsausweis habe ich jetzt.

Alte Wege in neuen Büchern – und durch digitale Neuauflagen in den alten

Unterwegs entstehen Bücher. Oder sie werden von uns unterwegs zerlesen: seien es ganz neue oder digitale Neuauflagen – diese Werke sollen noch mehr Spuren hinterlassen:

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Paul Hildebrand’s allgemeine Bedürfnisse nach Radfahrer-Reisebüchern

Als langjähriger Förderer des Radfahrsportes habe ich mir , … , die Aufgabe gestellt, einem allgemeinen Bedürfnisse nachzukommen …

, meinte schon Paul Hildebrand in München. Seine Radfahrer-Reisebücher 1, 8, 22 und 27 sind inzwsichen „neu“ erschienen, aus einem allgemeinen Bedürfnis heraus.