Walnüsse allerorten

Nun sammle ich Walnüsse, um demnächst einen Text über Walnüsse und Nearby-Abfragen von Wikidata zu verfassen (und manches zu lernen über Wallnussbäume, deren Früchte, Produkte und Geschichten). Gerade fallen die ersten grünen unreifen. Die fliegen die Straße. #xWalnutXnearby ist dafür das Schlagwort auf Twitter.

Die www.walnussmeisterei.de haben wir dabei gefunden.

Kann digitale Heimatforschung helfen Hochschule, Wissenschaft und Region ins Gespräch zu bringen?

innox2021 Science Festival in Wildau: DONNERSTAG, 23. OKTOBER 2021, 11.45 — 12.15, in der Sesssion: Open Science:Wissenschaft bringt (sich) ins Gespräch – Vortrag

„Heimat ist der Ort, um den ich mich sorge. Es ist die Welt“, sagte Sibylle Berg im September 2019 in ihrer Dankesrede für den Thüringer Literaturpreis. „Heimatforschung befragt den Ort, um den ich mich sorge“, antwortete Jens Bemme daraufhin Sibylle Berg auf Twitter.

Der Vortrag „Digitale Heimatforschung“ veranschaulicht diese beiden Ideen für die digitalen Arbeitsweisen der Heimatforschung und fragt anlässlich des InnoX Science Festivals „Kann digitale Heimatforschung helfen, eine Region mit Hochschule und Wissenschaft ins Gespräch zu bringen?“

Digitale Heimatforschung profitiert von digitalen Werkzeugen: Bibliothekskataloge ohne Zettelkästen, Scans im Internet, Datenbanken, kollaborative Enzyklopädien wie Wikipedia, Transkriptionen historischer Texte in Wikisource oder strukturierte maschinenlesbare Metadaten in der freien und offenen Datenbank Wikidata. Wissen wird leichter zugänglich. Recherchen finden ein Publikum. Lokales Spezialwissen wird überregional genutzt und einfacher verknüpft. Im Vortrag werden Beispiele digitaler Heimatforschung gezeigt.

Eine offene Materialsammlung und das Vortragsskript entstehen in der Wikiversity.

Sommerprojekte

Aus Nearby entstand 2020 #1lib1nearby, pandemiebedingt eine Methode für digitale Heimatforschung – wenn man so will: Nearbyismus oder Nearbyism könnte man das neue Fachgebiet nennen. Will wichtiger aber ist: Bitte entwickelt mit uns eigene Ideen, Strategien und Werkzeuge, um die Daten mit Wikidata für nahe und ferne Nachbarschaften zu nutzen und zu verbessern.

Call: Gastbeiträge für das multilinguale Weltwissen der nahen Umgebung im Sommer 2021 – mit Nearby-Spezialabfragen

Kunstgeschichte: Dresden—Wien (mit Einschluss des Praters)

Diese Radfahrerin des Dresdner Holzstechers E. TRAUTMANN wurde von J. KLEINER (in Wien?) kopiert, dort ca. 1897 in einen Radfahrplan von Wien mit Einschluss des Praters gedruckt, später in der Wiener Ratsbibliothek digitalisiert. Nun ist sie gut skalierbar in einem SVG.

Radfahrerin, E. TRAUTMANN facsimile J. KLEINER

Eisern ist das Roß, das treue

Aus dem Liederbuch des Radfahrer-Vereins „Wanderlust“ Seifhennersdorf (undatiert, RV gegründet 1890). Überraschenderweise gibt es darin nur wenige Lieder, die im Liederbuch des Gau 19 Rostock des Deutschen Radfahrer-Bundes auch enthalten sind – und die in Details variiert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Heil Wanderlust!
  2. Deutscher Radfahrermarsch.
  3. Huldigung an Meister Drais.
  4. Lied der Kunstfahrer.
  5. Deutscher Radler-Gruß.
  6. Radsport-Lied.
  7. Radlerlust.
  8. Flotte Radler.
  9. Wanderlust.
  10. Willkommen. (DRB19: Nr. 37.)
  11. Trinklied.
  12. Barbara von Rüdesheim.
  13. Welttrinklied.
  14. In der Ferne.
  15. Auf, Ihr Brüder!
  16. Der helle Edelstein.
  17. Am Brunnen vor dem Tore. (Nr. 94.)
  18. In einem kühlen Grunde. (Nr. 153.)
  19. Lorelei.
  20. Fröhliche Zecher.
  21. Das Lied.
  22. Jugendzeit.
  23. Gold und Silber.
  24. Sanktus Gambrinus.
  25. Des Radlers Traum.
  26. Trinksprüche.

Radfahrerwissen im Görlitzer Magazin

Radfahren in der Oberlausitz: Radfahrerbünde, Tourenbücher, Meisterschaften und Forschungsbedarf

(…) Oberlausitz : Teil 3 einer offenen Spurensuche, (Görlitzer Magazin, 32/2019), auf Qucosa elektronisch zweitveröffentlicht. In der Einleitung schrieb ich:

Die Geschichte des Radfahrens in der Lausitz um 1900 ist noch nicht auserzählt. Regionale Radfahrer-Bünde sind nur ein Aspekt der Mobilitäts- und Sportgeschichte: LRB, OLRB, SRB, DRB, ARU und „Solidarität“ hießen damals die Radfahrer-Bünde, um nur einige zu nennen. Örtliche Radfahrervereine, die Fahrradproduktion, Handel und Reparaturwerkstätten und darüber hinaus die frühe Verbreitung des Fahrrads in der Ober- und Niederlausitz sind Aspekte, die weiter erforscht werden können. Radrennen und Dauerfahrten in der Oberlausitz sind Inhalt des vorliegenden Artikels, der einerseits einen Einstieg in neue Recherchen bietet und andererseits Quellen und Methoden für diese Art der Spurensuche diskutiert.

Der Lausitzer Radfahrer-Bund hieß der erste Teil dieser (nun) Artikelreihe im Görlitzer Magazin 2016 und der zweite: Radfahrer-Bünde in der Oberlausitz 2018. (…)