#Nearby

SUCHE Gutachter*innen: Fliegende Frauen und Männer in der digitalen Heimatforschung

Nearby ist mehr als ein Wikidata-Query. Dieser Gedanken steht dort in Anlehung an Solvejg Nitzke:

Nearby ist möglicherweise ein Weg digitale Heimatforschung zu benennen, ohne zwangsläufig Fragen von Herkunft, Zugehörigkeit und Abgrenzung zu berühren.

Hier nun eine Ideensammlung für die zweite Fassung @infoprax mit dem Feedback des Peer Reviews zum Artikel #Nearby. Landeskunde und Citizen Science mit Pandemie im Frühjahr 2020: Weiterlesen

„Pionierarbeit“

Sächsische Mundartgedichte von Rudolf Lavant werden gerade in Wikisource transkribiert. Lavants Texte sind auch sonst wichtig.

Die Aufgabe ist nun, mal gemeinsam Zusammenhänge von (fehlenden) bibliografischen u.a. Metadaten und (semi-)bürgerwissenschaftlicher Metadatenexpertise spekulierend zu beschreiben, also metaMeta. Ja?

Die Datenlaube: Neues Wissen und Daten aus alten Texten … #vBIB20

Die Datenlaube: Neues Wissen und Daten aus alten Texten – Mit Wikisource, Wikidata und mit Commons

Jens Bemme, Christian Erlinger: Die Datenlaube: Neues Wissen und Daten aus alten Texten – Mit Wikisource, Wikidata und mit Commons, #vBIB20, 28. Mai 2020

 

Ein Ausflug nach … Meissen, Bautzen … Los Angeles

I will call. on you.

Query Service

w.wiki/PbNLinked Open Storytelling mit A trip to … Bautzen, eine 1. Mai-Kooperation für Fliegende Frauen und Fliegende Männer aus dem Kunstverlag Brück & Sohn, Meissen, mit Matthias Erfurth:

Die Heimat der anderen, oder: Fragen gibt es überall

REISEBERICHT

Europa ist heute eine Antwort auf viele Herausforderungen, aber: Wie lautet die Frage? … Weiterlesen.

Darf ich vorstellen? … Theobald von OER

Theobald Freiherr von Oër war ein deutscher Kunstmaler, Illustrator und Radierer. Er wurde besonders durch seine Porträt-, Genre- und Historiengemälde bekannt.

Sein Gemälde lädt uns ein zu Linked Open Storytelling: ein Winkelmann-Test.

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Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Bibliothek des Schlosses Nöthnitz, Theobald Reinhold von Oër (1807-1885), SLUB: Aufnahme Regine Richter, 1982. (Q90790988)

Once upon a time a linked open spider …

Diese ersten drei Tweets und Antworten …

… lassen gerade ein paar Netzknoten „platzen“ … drum ein paar schnelle Notitzen:

M. S. Gräffin, M. Merians des Eltern seel: Tochter. Neües BlumenBuch ist der Titel, den Heike hier – von einem Detail fasziniert – verlinkt, weil auf der einundzwanzigsten Seite einfach eine Spinne hängt. Linked Open Storytelling ist das in meinen Augen und Ohren auch, weil:

  • Als Linked Open Spider ist sie nur so zu sehen: Linked open
  • … und, weil Bibliotheken solche Spinnen (Blumen und Texte) digitalisieren, erschließen und öffentlich zugänglich machen.
  • open GLAM: Zwei Bibliotheksmenschen schicken sich Kommentare, Links, Hashtags und Bildnisse …
  • Mehr Kontext wäre gut möglich: Netze, Blumen, Käfer, …
  • Ein Merian liegt hier gleich oben auf meinem Schrank, faksimiliert.
  • Social Media … auch
  • Beginnen so neue Geschichten?

… so funktioniert das Web … oder das Internet, vermutlich.

Transformationen: Überlegungen zur Zukunft von Europas Städten und Regionen

Spekulationen Transformationen heißt eine Studie mit Überlegungen zur Zukunft von Deutschlands Städten und Regionen aus dem Jahr 2016. Die Kernfrage darin: Wie werden sich gesellschaftliche Verhältnisse auf die gebaute Umwelt in Deutschland auswirken?

¯\_(ツ)_/¯

Für die Zukunft der Bürgerforschung sind – solche und ähnliche – Spekulationen ebenfalls hilfreich.

schrieb ich Ende 2019 für Saxorum über Citizen Science in Sachsen. Inzwischen mehren sich Stimmen, die wegen „der Seuche“ grundlegende Veränderungen in der Gesellschaft vorhersagen: Transformationen. Ich möchte solche Anhaltspunkte und Ideen hier sammeln. (Statt eines Tagebuchs, das ‚man‘ jetzt als zukünftige Primärquelle schreiben könnte …) Themen hier vorerst:

… also der gewohnte Themenmix, aber sicher auch Neues … Weiterlesen

alter weißer mann me

Diagnose

Ernste Fragen: Keine Heimat ohne junge Heimatforscherinnen? (2016) und: Wann kam das Motiv alter weißer Mann für die Heimatforschung in die Welt bzw. wie ist das Klischee „Rentner, die Zeit haben für Heimatforschung & Ortsgeschichte“ überhaupt entstanden? (2020)

Ich (41) bin so einer. Vermutlich für jüngere und auch realsozialistisch motiviert gab es in den 1950ern in der FDJ die Interessengemeinschaften „Heimatforschung“ – wo, wieviele, wie lange und mit welcher Beteiligung ist mir noch nicht klar.

FDJ IG Heimatforschung free edit

FDJ Heimatforschung, Abzeichenmotiv der Interessengemeinschaft „Heimatforschung“

Das nebenstehende Abzeichenmotiv deutet aber bereits die mögliche Spannbreite und Vielfalt an, die für die veränderte(?) Wahrnehmung von Heimatforschung, Heimatforschern und Heimatforscherinnen im Verlauf der Jahrzehnte hier bestand. Oder? Das wäre dann ’nur‘ der ostdeutsche Kontext von Heimatforschung. Europäisch, z.B. in Nachbarländern, sieht das vermutlich anders aus. Aber wie? Wer weiß was? Hier und dort?

UB Rostock: (Berlin : Verlag Junge Welt, 1954)

Work in progress:
http://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn1691154296