Ökonomie des Honigbrots

500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 500g Honig, 200g Butter, 1/2 Teelöffel Zimt, 4 Nelken (fein zerstoßen), Salz

Honigbrot

Honigbrotrezept der Imkerei Heynitz

Und dann: Honig und Butter erwärmt glattrühren. Alles mischen und in einer Kastenform bei niedriger Temperatur backen. Etwa 80 60 Minuten bei 150 Grad. Fertig ist das Brot, wenn beim Einstechen kein Teig kleben bleibt.

Nun zur Ökonomie des Honigbrots: Wieviel müsste dieses wunderbare Backwerk kosten, wenn ich es verkaufen oder kaufen müsste?

3,00 bis 4,50 Euro kostet ein Glas Velohonig beim Imker am Gartenzaun. Zuzüglich aller genannten Zutaten, Transport (Fahrzeit und Abschreibung fürs Fahrrad), Ökostrom und Händlermargen erscheint mir jedes Honigbrot, das unter einem Preis von 5,50 Euro verkauft würde, als (irgendwo in der Produktionskette) unfaires Dumpingangebot.

Oder?

Danksagung: Danke an Imkerei Heynitz, die in der VG in Dresden ihren Gläsern solche Rezepte anhängt. (Nein, es gibt noch keine Geschäftsbeziehungen zwischen uns.) Ich werde dort mal hinradeln bei Gelegenheit.

Ein Gedanke zu „Ökonomie des Honigbrots

  1. Danke fürs Rezept! Und die Rechnung sollte man sich viel öfter machen, egal bei welchen Produkten, die mit Natur zu tun haben (Fleisch, Gemüse, Wein und ihre Verarbeitungen…)

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