Multikulti in Bibliotheken

Bei Recherchen bin ich eben über dieses Seminarangebot gestolpert:

Bibliothek goes multikulti! Was bedeutet das für die Arbeit in der Bibliothek? Im ersten Teil wird … aufgezeigt, was der Begriff ’multi-’ bzw. ’interkulturell’ bedeutet, wie er gelebt und im Rahmen der Bibliotheksarbeit umgesetzt werden kann. Im zweiten Teil wird das neue Projekt ’Schatzkiste der Kulturen’ vorgestellt. … Dabei ist auch die Frage wichtig: Wie und wo findet man Medien? Wie arbeitet man sie ein, wie stellt man sie auf? Wer sind mögliche Kooperationspartner, wo findet man sie? Wie erreicht man die Zielgruppen?

Das Thema ist offenbar nicht ganz neu, z.B. hier, hier, hier und hier. Schließlich bieten Bibliotheken lokal oder regional Medien aller Art, in vielen Sprachen und für sehr verschiedene Nutzer. Bibliothekarisch.de berichtete kürzlich über ein gutes Beispiel: die Stadt Olds in Kanada, ihre Stadtbibliothek und Willkommenskultur …

Welche vergleichbaren Beispiele gibt es hierzulande?

Mit der Digitalisierung älterer gemeinfreier Werke verbreiten insbesondere wissenschaftliche Bibliotheken diese nun auch weltweit, knüpfen internationale Verbünde und errichten virtuelle Bibliotheken. [Und das ist gerade mein Zugang zum Thema.]

Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis sich Bibliotheken in Deutschland selbst und selbstbewusst als Multikulti- oder auch als internationale Bibliothek positionieren?

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