Kuchen & Wein. Once upon a time…

Ein kleines Mädchen, Rotkäppchen, dem seine Großmutter einst eine rote Kappe geschenkt hat, wird von der Mutter geschickt, der in einem Haus im Wald wohnenden, bettlägerig kranken Großmutter einen Korb mit Leckereien (Kuchen und Wein) zu bringen. (Wikipedia)

Kuchen und Wein. Selbstverständlich, schnell gelesen, und vergessen. Wer gönnt sich (oder seiner Oma) heutzutage Kuchen & Wein? Oder ging’s im Märchen nur um den Transportvorgang als solchen – zwei leckere Dinge im gleichen Körbchen, aber nicht notwendigerweise zugleich auf der Kaffeetafel: Kuchen zum Kaffee (den hatte Großmutter vielleicht noch) und später dann (abends am Feuer) eine Flasche vom Besten!?

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DBP 1960 343 Wohlfahrt Rotkäppchen“. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

In einem Bericht der aktuellen Radwelt über Guvnors‘ Assembly erklärt jemand zur Clubphilosophie: „Einige Frauen fahren sowieso Guv’nors und tragen das Trikot, andere mögen hübsche Kleider. Wenn wir Kuchen und Wein in unseren Körben mitbringen und uns gemeinsam mit Sir und Madame ansprechen, macht das einfach großen Spaß.“ England! „Kuchen & Wein“ – ein englischer Picknickklassiker?

Traubensaft, ein leichter Riesling oder Portwein? Wer kultiviert das noch? Die Welt isst doch nicht nur Zwiebelkuchen und Federweißer. Und, wer erzählt davon und schreibt darüber? Es war einmal die Kulturgeschichte von „Kuchen & Wein“ …

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