#Histocamp-Fernbetrachtungen: Trifft Fernweh- Heimatforschung?

Wenn ich die gestrigen Tweets vom #Histocamp rückwärts lese (die Nachrichten in der Timeline, nicht die einzelnen Tweets), dann beginnt das Fernwehkino:

  • Schön, dass Konstantins Kirchenbau-Blog und seine Session so erfolgreich sind.
  • Schade, dass zu wenige #Geschichtsvereine ihre Forschungsergebnisse mit Open Access veröffentlichen. Als Rehapatient hätte ich gern die Texte der  umliegenden Heimatvereine z.B. über den Obstanbau rund um Kreischa und Maxen gern online gelesen – nicht nur deren Titel im Bibliothekskatalog der SLUB.
  • Cool wäre es, demnächst mal in Anlehnung an das heutige #Histocamp in Bonn ein Treffen für die Fernwehforschung für Fans der historischen Tourenbücher für Radfahrer zu veranstalten. Eingeladen wären mindestens die Kollegen vom ABC in Hamburg, die Technikhistoriker*innen aus Berlin und Dresden.
  • … und lokal wäre wohl der Fahrrad-Veteranen-Freunde-Dresden 1990 e.V. (Achtung: ein Geschichtsverein!) auch ein potentieller Partner plus der bundesweite www.historischefahrraeder.de e.V. und dessen Team vom Knochenschüttler.
  • Transdisziplinär, im Sinne alltagsbezogener Forschungsfragen für die Gegenwart, würde solch ein Treffen mit einer Session zum Thema „velo essen und trinken“ aka Velohonig mit Leuten vom ADFC, mit Germanisten und Verlagsmenschen, Tourismusexperten und vielleicht Autoren wie Charlton Reid aus Newcastle.
  • Spannend erscheint mir deshalb gerade das Spannungsfeld zwischen „Heimatforschung & Fernwehforschung“, weil sich – zumindest für mich – darin die Tourenbuchforschung für Radfahrer gut wiederfindet und von diesem vordergründigen Gegensatz mglw. auch das in die Jahre gekommende Konzept „Geschichtsverein“ und die „neumodischen“ Citizen Science-Projekte profitieren könnten.

Wer noch?

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