Investmentclub für die Velo- & Honigwirtschaft?

Mikrokredite für Fahrradläden, Imker oder Velohonig können Entwicklung und Lieblingsthemen stützen, war die Idee neulich. Was ist draus geworden?

  • Mit www.kiva.org lassen sich ständig Imker-, Honighändler-, Fahrrad-teile-händler- oder Rikschafahrer*innen finden, die für ihr Geschäft einen Mikrokredit benötigen. Mit 25 $ kann man da leicht helfen. Vergeben wird das Geld dann indirekt im Rahmen größerer Darlehen über dritte Mikrofinanzinstitutionen.
  • Organisationen wie www.oikocredit.de vergeben größere Darlehen gebündelt an Mikrofinanzorganisationen, die mit dem Geld wiederum Mikrokredite vergeben. Eine direkte Auswahl des Geschäftszweiges ist dabei nicht möglich. Feedback per Mail: Man habe schon von Mikrofinanzkunden der Partner gehört, die die Kredite für den Kauf von (Transport-)Fahrrädern genutzt haben.

Die Frage bleibt: Ob erhöhte Nachfrage (der Kreditgeber*innen) nach Mikrokeditprojekten, die einen „Velo-“ oder „Honigbezug“ haben, auch das Engagement der Mikrofinanzorganisationen für diese Geschäftsfelder oder die „Nachfrage“ der Kreditnehmer*innen erhöhen würde?

Alternative: Ließe sich über Entwicklungsprojekte und Initiativen, die einen der beiden Aspekte im Blick haben (Honig oder Fahrräder), auch die jeweils andere Sphäre erreichen und unterstützen. Also: Imker/ Honigwirtschaft > Fahrradwirtschaft. Oder: Fahrradwirtschaft > Imker/ Honighandel? Als da als Ansatzpunkte z.B. wären:

Da für monothematische Hilfsorganisationen Randthemen ebendies sind – nebensächliche Randthemen – ist es aufwändiger direkte Kontakte (in D bzw. weltweit vor Ort) zu finden, die Lust und Nerven haben, solche nebensächlichen Zusammenhänge zu erkennen, zu dokumentieren, zu durchdenken und dann wirksam zu einem „Unterstützungsprojekt“ zu entwickeln – mit oder ohne Mirkokredite.

Erhoffte Wirkungen: Fahrrad- und Honigwirtschaft verknüpfen, Unternehmer*innen in beiden Branchen im Kleinen stärken, Velohonig international – ein Investmentclub „Velo & Honig“.

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