Aus Fernwehforschung wurde erst noch Radfahrerwissen.

Bevor heute in der DNB in Leipzig der Artikel für den Süddeutscher Radfahrer-Bund entstand, stellte das Mittagessen mit dem personifizierten Antritt, aka Gerolf Meyer, mein Radfahrerwissen auf die Probe: Wie erkläre ich „Unbeteiligten“ die Faszination, die von  historischen Tourenbüchern, alten Radsportzeitungen und regionalen Radfahrer-Bünden ausgehen kann?

Fazit

Für Autor*innen wie Georg Pauli, Edmund Kammel, Gregers Nissen, Paul Hildebrand, Rupert Martin und Minna Wettstein-Adelt war Radfahrerwissen gleichbedeutend mit .

Radfahrerwissen war noch nicht „schon da“, es entstand erst – aus der Leidenschaft, Fahrrad zu fahren, Gemeinschaften aufzubauen, Wissen zu teilen und – im Fall Wettstein-Adels – Frauenrechte zu erkämpfen.

Was macht das heute mit uns?

Ein Beispiel:

Oder, wie Minna Wettstein-Adelt in einem Vorwort schrieb:

Denn:

„Nur der erringt sich Freiheit wie das Leben, Der täglich sie erobern muss!“

 

Pommersche Zufälle?

Was war da los?

 

Siehe auch

Auszüge: Deutscher Radfahrer-Bund, Amtliche Zeitung des D.R.B, 1891

mit: Theophil Weber, das „Stahlrad“, Mittelbachs Radfahrer-Karten, Bundeshand- und -tourenbüchern, Gaunachrichten, Gaunachrichten … und Gründen, noch mehr davon „reloaded“ zu veröffentlichen.

Deutscher Radfahrer-Bund, Jahrgang 1891 (Fachzeitschrift, Auszüge)

Alte Adressen in Büchern mit Radfahrerwissen

Radfahrerwissen steckt in Adressbüchern. Und das Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897 ist „nur“ ein nützlicher Spezialfall für den Einstieg in Recherche historischer Radfahrervereine und -verbände, lerne ich gerade:

Jetzt geht es darum sie Infos bzw. Daten zu verknüpfen und dabei die guten Geschichten zu finden.

Sollen Damen imkern?

Das Schulportal Thüringen hat ein neues Arbeitsblatt für Schulen erstellt. Thema: Der Text „Sollen Damen radfahren?“ aus dem Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897.

 

 

EOD-Favoriten (ebooks-on-demand)

Aus der Drive in-Liste wurden inzwischen einige Titel digitalisiert. Die Sammlung wird größer: hier wie dort.

„Sollen Damen radfahren?“ In: Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897, Seite 42-47

Auf https://search.books2ebooks.eu/MyResearch/MyList/579 gibt es nun die aktuelle Liste direkt bei Ebooks-on-demand. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das eine oder andere Buch dort digitalisieren lasst. Los geht es mit 15 Euro für eines der Bändchen aus Paul Hildebrands Radfahrer-Reisebuch-Reihe. Und auch ein paar kleine Blattsammlungen mit Radfahrerwissen sind dabei, die für nur ein paar Euro zu digitalisieren sein müssten.

Mehrhundertseitige historische Radfahrerbücher fehlen nicht, wer dicke Schinken mit Open Access mag. Wofür ist das gut? Dafür z.B.: LRB, VDRV, ADFC, die Mark oder Witwe Bolte. Rückfragen sind willkommen. Ich tausche auch gern gegen ein Glas Velohonig.

Wer Bücher vor der Digitalisierung selbst noch berühren möchte, könnte helfen die Hefte Harz und Weser und Teutoburger Wald antiquarisch zu erwerben und an digitalisierende Bibliotheken zu vermitteln. Diese Reihe ist es wert.

Das gibts auf Nachfrage auch: Radfahrseuche und Automobilen-Unfug, 1902. Weiterlesen