Bundesvereine und Ortsvertreter

Alle Bundesvereine und Ortsvertreter des Lausitzer Radfahrer Bunds von 1925 stehen auf der Diskussionsseite des LRB in der Wikipedia und die von 1913/14 in einem älteren Post bzw. im LRB-Artikel selbst.

… und die Bundeseinkehrstellen des LRB.

Liste der historischen Radfahrer[innen?]vereine in D-A-CH bis 1933

Listen wünscht man sich ja schnell für alles mögliche: Ich wünsche mir eine Liste für alle die historischen Radfahrervereine – von denen es manch‘ einen ja heute noch gibt – um die alten Clubs, Vereinigungen und Vereine wieder „sichtbar“ zu machen – für Suchmaschinen, für Heimatforscher, Journalisten et al.

Auf der Wikipedia-Diskussionsseite des Artikels Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände sammle ich erstmal alle die Bünde und Vereine bis wir eine geeignete Stelle in der Wikipedia oder in Wikisource für solches Überblickswissen und die Referenzen finden. Bitte dort ergänzen, ordnen, anreichern. Oder mit einem Kommentar nach dem Besuch im Archiv der Wahl.

Aktuelle Forschungsfragen für kulturelle Gedächtnislücken

200 Jahre Radfahrerwissen in Sachsen

Karl Marx hat das Fahrrad nicht erfunden, aber auch er wird bald 200 Jahre alt. Tatsächlich hat Marx die Entwicklung des Fahrradverkehrs und der Fahrzeugindustrie in Sachsen nur indirekt und „nur“ ideell beeinflussen können, mittels seiner Theorien und Bücher.

200 Jahre Radfahrerwissen sind ein Anlass, um Forschungsfragen zu sammeln, die im Idealfall helfen könnten, Sachsens Verhältnis zum Fahrrad, zu uns Radfahrerinnen und Radfahrern und zum Radverkehr zu klären – und auch die spezifisch-sächsischen Verhältnisse, falls es sie in diesem Fahrradland wirklich gibt.

Marx‘ Ideen werfen eine Frage auf, die auch im ADFC bislang keine große Rolle spielte: Wie prägten die Arbeiter-Radfahrer und ihre Vereine um 1920 die Fahrradkultur in Sachsen? Gab es Konkurrenz mit anderen Radfahrervereinen oder punktuell Zusammenarbeit bei der Lobbyarbeit für Radwege? Welche Spuren sind vom Arbeiterradfahrerbund „Solidarität“ geblieben? In vielen sächsischen Arbeiterstädten dürfte es Arbeiterradfahrervereine gegeben haben.

Gab es in diesem Ort zwischen 1890 und 1920 einen Radfahrerverein? Das ist eine Frage, die jeder unterwegs stellen kann. Und: Ab wann radelten dort auch die Frauen? Mit diesen zwei einfachen Fragen beginnt „Radfahren als Citizen Science“, also: Bürgerwissenschaft mit dem Fahrrad. Einen Überblick über die zahllosen historischen Radfahrervereine zu bekommen, ist eine kleine Herausforderung. Das Jubiläumsjahr isr ein passender Anlass, um gemeinsam mit anderen Heimatforscherinnen und und anderen Forschern einen Einblick in neue Geschichten, Themen und Quellen zu erhalten.

Frage Nr. 3: Weiterlesen

Voigtländischer Radfahrer Bund

—. Voigtländischer RB. adr: Bundesverwaltung der VRB. 1. Vs: C. G. Endler. Kfm., Endestr. 5. 2.: E. H. Winkelmann, Baumstr., Auerbach. 1. Sch: Oscar Voit, Kfm., Rosengasse. 2.: C. Gieselberg, K : G. Ob. Graben. K: G. Beck, Krankenhaus-Inspect., Oelsnitz. 1. F: E. Glitzner, Mechaniker, Auerbach. 2.: Otto Schneider-Werkführer, Netzschkau, Bahnhofstr. M. 300. Cl: monatl. M: 300. G 1895. VO: Radwelt. Juli 1897 Bundestag.

lautet der Eintrag im Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897. Ein Banner des VRB wurde 2007 versteigert. Ob es Publikationen des VRB gab und noch gibt? Und wie weit war der Erzgebirgische Radfahrer Bund „weg“?

und, auf Seite 148:

Voigtländischer Radfahrer-Bund.

Sitz: Plauen, Vgtl. Vs: Gg. Endler, Kfm. Sch: Oscar Voit, Kfm., Rosengasse. F: E. Glitzner, Mechaniker, Auerbach. G: 1895.

War der Voigtländische Radfahrer-Bund vielleicht der Vorläufer des Erzgebirgischen Radfahrer-Bunds? Das beiden Bünde nacheinander in Auerbach aktiv waren, legt diesse Idee nahe. Möglicherweise sind auch zwei verschiedene Städte namens Auerbachs involviert, im Vogtland und im Erzgebirge.

Skepsis? Potentiale historischer Tourenbücher fürs digitale Regional- und Tourismusmarketing

 

Meine These, Behauptung Vorschlag ist, dass Tourismusregionen zielgerichtet auch die historischen digitalisierten Radfahrerbücher nutzen, um Radfahrer*innen zu locken, Neugier zu wecken und zu unterhalten. Auf Wikisource gibt es inzwischen eine Übersicht der bereits digitalisierten Titel und Regionen. Es gibt noch viele Tourenbücher, die digitalisiert werden könnten. Das alte Radfahrerwissen wird digital so wieder sichtbar, nutzbar und idealerweise Grundlage für neue Anwendungen: Publikationen, Apps, Wikipediaartikel, Story telling lebendig erzählte Geschichten oder neue Traditionen, Reiseziele, Ausfahrten und Radrouten, Feste, Forschungsfragen oder Dreiländereckmetaphern. Die digital vorliegenden können also ab jetzt „breitgetreten werden“. 🙂  Ich bitte um und freue mich auf Hinweise!

Auch die Heimatforschung – heute zuweilen Citizen Science genannt – profitiert von den digitalisierten Quellen. Lokalmedien können Radfahrer- und lokale Wirtschaftsgeschichte im Jubiläumsjahr 2017 neu erzählen: #200JahreFahrrad gab’s überall.

 

Weiterlesen

Edmund Kammel, Apotheker und unermüdlicher Radtourist dazu.

Edmund Kammel kannte die Wikipedia noch nicht.

 

Wer waren

SFB 1817 #SonderForschungsBrojekt 200 Jahre Fahrrad

Wetten, dass!? … wir bis Ende 2017 eine Liste aller historischen Radfahrervereine und Radfahrerbünde erstellen. Auf der Diskussionsseite der Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände steht schon ein Anfang. Ich stelle mir vor, dass diese wachsende Übersicht samt Referenzen (Literatur, Links, Logos, Adressen, …) in einer Liste (oder mehrerer) in der Wikipedia einen Platz findet. Das wird sich noch zeigen.