Sind Alumni auch als Citizen Scientists brauchbar?

Der Gedanke entstand beim alumniclubs.net-Regionaltreffen an der Uni Leipzig vergangene Woche: Welche Absolventennetzwerke sprechen Alumni der jeweiligen Hochschule an, an Citizen Science-Projekten mitzuwirken: schlicht als relevantes Publikum, insbesondere aber als akademisch gebildete – im Idealfall emotional mit der Hochschule verbundene – Mitforscher, Laien- oder Bürgerforscher*innen?

Während Alumnibetreuung in vielen Hochschulen als normal gelten darf – auch, wenn die Ressourcenausstattung zuweilen unzureichend ist – ist Citizen Science hierzulande noch junges Methoden- und Wirkungsfeld an Universitäten und Hochschulen. Die Third Mission lässt grüßen: [1] [2] [3]. Beide Tätigkeitsgebiete sind auf auf Wohlwollen angewiesen – durch Personalausstattungen, kommunikative Aufmerksamkeit oder methodeische Neugier. Nichtsdestotrotz bieten die Absolventennetzwerke potentiell große Reichweiten sowie motivierte und interessierte Mitglieder – beides gute Treiber für Citizen Science-Initiativen. Beides zu koppeln liegt also nah!

+1 Open Educational Ressources für, von und mit Absolventeninitiativen. 😉

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Welche Bedeutung haben Stadt- und Regiowikis für Citizen Science et al.?

Regiowikis werden in der Wikipedia als (Teil-)Ersatz für Ortschroniken, Heimatforschung oder auch Lokalnachrichten beschreiben. Hier ein paar Ideen und Beispiele, auf welche Weise Regio- und Stadtwikis auch der Forschung dienen können: Weiterlesen

WANTED

Für erhellende Hinweise, Informationen, Links, Wikipedia-Artikel und andere Schriften lobe ich zum Dank je ein Glas Velohonig aus.

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Sollen Damen imkern?

Das Schulportal Thüringen hat ein neues Arbeitsblatt für Schulen erstellt. Thema: Der Text „Sollen Damen radfahren?“ aus dem Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897.

 

 

EOD-Favoriten (ebooks-on-demand)

Aus der Drive in-Liste wurden inzwischen einige Titel digitalisiert. Die Sammlung wird größer: hier wie dort.

„Sollen Damen radfahren?“ In: Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897, Seite 42-47

Auf https://search.books2ebooks.eu/MyResearch/MyList/579 gibt es nun die aktuelle Liste direkt bei Ebooks-on-demand. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das eine oder andere Buch dort digitalisieren lasst. Los geht es mit 15 Euro für eines der Bändchen aus Paul Hildebrands Radfahrer-Reisebuch-Reihe. Und auch ein paar kleine Blattsammlungen mit Radfahrerwissen sind dabei, die für nur ein paar Euro zu digitalisieren sein müssten.

Mehrhundertseitige historische Radfahrerbücher fehlen nicht, wer dicke Schinken mit Open Access mag. Wofür ist das gut? Dafür z.B.: LRB, VDRV, ADFC, die Mark oder Witwe Bolte. Rückfragen sind willkommen. Ich tausche auch gern gegen ein Glas Velohonig.

Wer Bücher vor der Digitalisierung selbst noch berühren möchte, könnte helfen die Hefte Harz und Weser und Teutoburger Wald antiquarisch zu erwerben und an digitalisierende Bibliotheken zu vermitteln. Diese Reihe ist es wert.

Das gibts auf Nachfrage auch: Radfahrseuche und Automobilen-Unfug, 1902. Weiterlesen

Liste der historischen Radfahrer[innen?]vereine in D-A-CH bis 1933

Listen wünscht man sich ja schnell für alles mögliche: Ich wünsche mir eine Liste für alle die historischen Radfahrervereine – von denen es manch‘ einen ja heute noch gibt – um die alten Clubs, Vereinigungen und Vereine wieder „sichtbar“ zu machen – für Suchmaschinen, für Heimatforscher, Journalisten et al.

Auf der Wikipedia-Diskussionsseite des Artikels Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände sammle ich erstmal alle die Bünde und Vereine bis wir eine geeignete Stelle in der Wikipedia oder in Wikisource für solches Überblickswissen und die Referenzen finden. Bitte dort ergänzen, ordnen, anreichern. Oder mit einem Kommentar nach dem Besuch im Archiv der Wahl.

SFB 1817 #SonderForschungsBrojekt 200 Jahre Fahrrad

Wetten, dass!? … wir bis Ende 2017 eine Liste aller historischen Radfahrervereine und Radfahrerbünde erstellen. Auf der Diskussionsseite der Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände steht schon ein Anfang. Ich stelle mir vor, dass diese wachsende Übersicht samt Referenzen (Literatur, Links, Logos, Adressen, …) in einer Liste (oder mehrerer) in der Wikipedia einen Platz findet. Das wird sich noch zeigen.

meine Forschungsfragen

  • Wie können wir mit Methoden und Werkzeugen aus der Welt von Citizen Science historisches Radfahrerwissen sichtbar machen, verknüpfen und erforschen?
  • Was bedeutet „openCitizenScience“ und was solls leisten?
  • Welche Potentiale bietet historisches regionales (alte Radfahrerbünde) und lokales Radfahrerwissen (Radfahrervereine) für Heimatforschung, Verkehrspolitik, offene Bildungsmaterialen (OER), Identitätspolitik und die Idee eines „Europas der Regionen“?
  • Wie können wir Radsportvereine – und die jeweiligen Stadtarchive – aktivieren ihre Geschichte zu dokumentieren und sich bzw. ihre Vereinsarchive für ‚Citizen Scientists‘ zu öffnen?
  • Wie können diese Fragen für das Dreiländereck Polen, Tschechien, Deutschland | Schlesien, Böhmen, Sachsen beantwortet werden? Wer sind dort die passenden Kooperationspartner? Welche historischen Quellen sind dort für Open Access-Veröffentlichungen verfügbar?
  • Wie können wir Wikipedia, Wikisource (samt Diskussionsseiten) und ihre Verwandten für diese Art von Projekte – auch grenzüberschreitend – nutzen?
  • Wie entstehen neue Narrative in Radfahrregionen durch historisches regionales Radfahrerwissen? Wie können verkehrpolitische Lobbygruppen (ADFC, etc.) für solche Citizen Science-Projekte begeistert werden?
  • Wer unterstützt Projekte, die diese Fragen+Antworten erforschen, mit finanziellen und anderen Mitteln?
  • Auf welche Weise lassen sich Bibliotheken, Archive und Privatsammler*innen aktivieren, noch mehr historisches Radfahrerwissen mit Open Access zu veröffentlichen?

 

  • Wer hat noch Fragen?