Antritt mit Velohonig

Unsere monatliche Fahrradsendung „Antritt“ gibt es hier in kompletter Länge zum Nachhören. Die Themen: Fahrradindustrie in Taiwan, Volksbegehren Fahrrad in Berlin, Gravel Bikes und Velohonig in Dresden.

Mit Honig ab Minute 40 sowie Bienen und Velofischbrötchen in der Abmoderation bei Minute 47:

Wegweiser für Radfahrer in Polen

Ob es in der Gegend um Honig – heute Chojnik – in Polen noch Imker*innen gibt, um vor Ort Honig kaufen zu können, ist noch nicht geklärt – und auch die Namensgeschichte des Dorfes ist mir noch nicht bekannt. Darüber hinaus fand ich dieser Tage aber zusätzliche digitalisierte Karten für Radfahrer in Polen:

Forschungsfragen: Velohonig-Nah- und Fernverkehr VNFV

Velohonig ist eine Kulturtechnik, wie imkern, radfahren und forschen.

Für alle, die das Phänomen Velohonig mit eigenen Ideen, Hinweisen und Fragen befördern wollen (ÖVNFV = Öffentlicher Velohonig-Nah- und Fernverkehr) hier eine erste Sammlung auch ernst gemeinter Forschungsfragen: Weiterlesen

Экология транспорта

In der Schriftenreihe des Dresdner Instituts für Verkehr und Umwelt DIVU ist vor Jahren das Büchlein Экология транспорта | Verkehrsökologie erschienen, an dem ich mitgearbeitet habe. Jetzt stehen die deutsch-ruissischen Einführungstexte als Open Access-Publikation auf Qucosa. Und meine Seminararbeit zur Klimastrategie der deutschen Bundesländer auch. Die dazugehörige Webseite liegt nun auf klimastrategie.jensbemme.de

In einer Neuauflage würde ich gern dies noch unterbringen:

Verkauf + Service + Reparaturen

Fahrrad Wulf in Wismar beweist bis heute, dass die Verbindung aus Feinmechanik, Nähmaschinen und Fahrradwerkstatt noch immer als Geschäftsmodell funktioniert. In den Anzeigenrubriken der Tourenbücher, die vor über hundert Jahren erschienen, sieht man, dass damals auch die ersten Fahrradläden und -werkstätten eng mit der Nähmaschinenwirtschaft verbunden waren – zumindest in Nürnberg. Die Geräte und die Fertigkeiten für deren Reparatur sind sich offenbar immer noch ähnlich.
FahrradWulfWismarDass Fahrradhädler meiner Meinung nach auch gute Knotenpunkte für den Velohonigverkauf wären, liegt nicht deshalb nahe: Fahrradhändler kommen, wenn sie selbst viel Radfahren, rum und sie könnten mit Velohonig ein neues originelles Produkt anbieten, das der Kundschaft schmeckt (vielleicht sind Stadtimker*innen darunter), das Geschichten erzählt von urbaner Landwirtschaft, Regionalität und Nachbarschaft und, das für AhA-Effekte sorgt: Honig im Fahrradladen hat noch nicht jeder gesehen und gekauft.

Siehe auch

Grotefend, Hermann: Das erste Velociped in Meklenburg, in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 56, Nr. 2 (1891), S. 11-14, 1891.

Adolf Best verkaufte in Stettin in Breitestrasse 60 auch Fahrräder neben Näh-, Wach- und Wringmaschinen, 1895.