Sind Alumni auch als Citizen Scientists brauchbar?

Der Gedanke entstand beim alumniclubs.net-Regionaltreffen an der Uni Leipzig vergangene Woche: Welche Absolventennetzwerke sprechen Alumni der jeweiligen Hochschule an, an Citizen Science-Projekten mitzuwirken: schlicht als relevantes Publikum, insbesondere aber als akademisch gebildete – im Idealfall emotional mit der Hochschule verbundene – Mitforscher, Laien- oder Bürgerforscher*innen?

Während Alumnibetreuung in vielen Hochschulen als normal gelten darf – auch, wenn die Ressourcenausstattung zuweilen unzureichend ist – ist Citizen Science hierzulande noch junges Methoden- und Wirkungsfeld an Universitäten und Hochschulen. Die Third Mission lässt grüßen: [1] [2] [3]. Beide Tätigkeitsgebiete sind auf auf Wohlwollen angewiesen – durch Personalausstattungen, kommunikative Aufmerksamkeit oder methodeische Neugier. Nichtsdestotrotz bieten die Absolventennetzwerke potentiell große Reichweiten sowie motivierte und interessierte Mitglieder – beides gute Treiber für Citizen Science-Initiativen. Beides zu koppeln liegt also nah!

+1 Open Educational Ressources für, von und mit Absolventeninitiativen. 😉

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Asyl in Deutschland: Gibt es Hilfe für ‚Akademische Notfälle‘?

Wie können deutsche Universitäten und ihre Mitglieder promovierende AsylbewerberInnen beim Weiterforschen und Doktorarbeit/ PhD abschlließen unterstützen? Wer kennt dafür Beispiele?

KettenBildung: Hochschulperle für Campusspendenaktion

Glückwunsch nach Augsburg für die Hochschulperle des Monats! Im Wintersemester 2012/2013 fand dort während des Semesters eine Campus-Spendenaktion statt. Vor einen Jahr starteten wir mit einem zweitägigen Fundraisingseminar, das ich leiten durfte. Und im Februar fand die feierliche Spendenübergabe mit den Matching-Fund-Gebern der Stadtsparkasse, der Bürgerstiftung Augsburg und dem Studentenwerk statt. Dazwischen wurden Fundraisingmethoden ausprobiert und verworfen, um zu lernen was auf dem Campus funktioniert und was nicht funktioniert. Ein guter Anfang – mit Höhen und Tiefen während des Aktionszeitraums. Mein Fazit: Die Campusspendenaktion und nun die Auszeichnung mit einer Hochschulperle wären ein schöner Grundstein für eine studentische Stiftung in Augsburg. Spannend am Augsburger Ansatz ist, dass eine studentische Spendenaktion Brücken schlägt zwischen Mikrokosmos Uni und Biotop Stadtgesellschaft per Fundraising und öffentlicher Projektwahl. Und die Bürgerstiftung Augsburg mittendrin als (institutionelles) Scharnier für studentisch-bürgerschaftlich-gesellschaftliches Engagement. Ein geradezu idealtypischer Versuchsaufbau. 😉 Bleibt die Frage: Wie geht’s weiter? Bis zur Abstimmung über die Hochschulperle des Jahres 2013 ist ja noch etwas Zeit…

Buchtipp: Service Learning an Hochschulen in Deutschland

Service Learning an Hochschulen in Deutschland

Service Learning an Hochschulen in Deutschland 2013

Service Learning an Hochschulen in Deutschland
Ein erster empirischer Beitrag zur Vermessung eines jungen Phänomens, Von: Holger Backhaus-Maul, Christiane Roth, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, ISBN: 978-3-658-00123-0

Und auf der Webseite der Autoren www.servicelearning.uni-halle.de steht noch mehr: Links und Erklärungen. Gelungen! Danke.

Morgen gibt’s mehr.

Kickstarterkampagne für „Revive the Hive with The Beez Kneez Honey House“ erfolgreich

In 44 Stunden endet die Kickstarterkampagne von Kristy Lynn Allen und Erin Rupp, die in Minneapolis schon länger Velohonig zelebrieren – in Imkerkursen, mit „Antennen“ auf dem Radhelm, beim Honigschleudern – konsequent mit Kurbelantrieb.

Die 35.000 Dollar Fundraisingziel für das eigene Honighaus, in dem die Initiative demnächst ihr Hauptquartier einrichten will, wurden nun übertroffen. Glückwunsch! Weiterlesen