200 plus 1: Forschungsmethoden …

[…] Radfahrerwissen, das Forschungsgebiet um das es in dieser Fallstudie geht, entstand vor gut vier Jahren, als mich ein Kollege auf ein digitalisiertes Tourenbuch hinwies – gedacht als Anregung für einen Tweet @slubdresden und für einen Beitrag im SLUBlog. Seit dem sind #200JahreFahrrad vergangen, zumindest das gleichnamige Jubiläumsjahr 2017. […]

via SXRM

3000 km: Relativ kurz ist die Geschichte von Estland

Erinnern und hoffen, neue Narrative für Europa zu finden — ein Bericht aus der estnischen Botschaft in Berlin im Auftrag von nordisch.info.

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Vana jalgratturite reisijuht Eestist: õlleputkast õlleputkani nagu aastal 1897

Rännukihust ajendatud uurimistöö Läänemereprovintsides (Source: Nordisch.info)

Vanad reisijuhid pakuvad jalgrattureile võimalust endisaja Baltikumi uuesti avastada. 1897. aastast pärinev Eestimaa reisijuht on nüüd Wikisource’i andmebaasis osaliselt transkribeerituna kättesaadav.

Muhu ja Saaremaa vaheline tamm avati 27. juulil 1896. Lõpuks said need kaks Lääne-Eesti saart omavahelise alalise maanteeühenduse nagu oli soovinud juba Rootsi kuninganna Kristiina.

See ühendustee on kasutatav tänapäevani – ka jalgratturite jaoks. 1897. aastal ilmus Revalis – tänapäeva Tallinnas – jalgratturitele mõeldud „Eestimaa reisijuht Põhja-Liivimaa linnadeni ulatuvate rattamarsruutidega“. Weiterlesen

Try @nordischinfo

das Online-Magazin für Nordeuropa:

… auch auf Qucosa (und damit in Bibliothekskatalogen mit urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-319963) dauerhaft verfügbar.

Reisebericht

Teil 1: Die Entdeckung Estlands
Teil 2: Lihula, my Love – Auf der EuroVelo 10 in Estland
Teil 3: Saaremaa und Muhu: Zweimal Urlaubsinsel mit Oper und Honig, bitte
Teil 4: Die Schotterstraße nach Pärnu
Teil 5: Mit Wasser und WiFi – durch die Sümpfe von Soomaa

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Wer war Max Rockenstein?

Oskar Kilian veröffentlichte im Verlag von Max Rockenstein:

Dort erschienen auch:

Max Rockenstein war ein gebilderter historisch interessierter Berliner (vermutlich) Verleger. Zeit für eine Bibliografie, oder mehr! Weiterlesen

Radfahrerwissen as a service

Radfahrerwissen ist ein Ergebnis von Fernwehforschung. Es entsteht durch Rechercheaufträge, alltägliche Neugier und – auch das ist ein Angebot, wenn Hobbyforscher*innen Wissen offen teilen: in der Wikipedia, in Aufsätzen, Artikeln, …, oder Postern.

Drum mein Angebot: Ich begleite Publikationsideen und -projekte, die Spezialwissen von Fahrrad-Veteranen-FreundenFans historischer Fahrräder und anderer Citizen Scientists öffentlich mit Open Access oder didaktisch aufbereitet zugänglich machen.

Alte Narrative stärken?

Die Hanse ist viel älter als das Fahrrad.

Der Sechsstädtebund ging ein paar Jahrzehnte später (im 14. Jahrhundert) an den Start. Ohne Radfahrer. Georg Pauli gründete den Lausitzer Radfahrer-Bund erst 1906.

Hansestädte und Sechsstädtebund: Alte Erzählungen sind sie beide und bekannt, die Hanse überregional wohl noch bekannter als der Oberlausitzer Sechsstädtebund. Mit der vergleichsweise kurzen Geschichte des Radfahrens haben sie vordergründig wenig zu tun. Als Projektionsflächen für historisches Radfahrerwissen könnten bei dienen!

Band 1 und Band 2 der „veloGeschichte alter Städtebünde“ erscheinen eines Tages idealerweise als offene Materialsammlungen für den Unterricht und die (Heimat)-Forschung – als Open Educational Resources. Denn, es gibt noch soviel zu lernen. Darum gehts.

Woraus auch neue Aufgaben für die OER World Map folgen.

Suche: Gebrauchtes Radfahrerwissen fürs Fahrradland Sachsen

Im Reflektor-Magazin Winter 2017 des ADFC Sachsen steht dieser kleine Text:

Minna Wettstein-Adelt wurde als Mina Adelt-Duc am 1. Mai 1869 in Straßburg geboren. Von 1895 bis 1897 war sie Chefredakteurin von Draisena, dem “Organ zur Pflege und Förderung des Radfahrens der Damen”. Und heute? Heute stehen in ihrem Wikipedia-Artikel auch die digitalisierten Bücher der Frauenrechtlerin. Die Zeit arbeitet für sie: durch die Digitalisierung, den modernen Feminismus und die unaufhaltsame Fahrradbewegung.

Wissen ist ein Schmiermittel

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Auf den Spuren der regionalen Radfahrerbünde und Tourenbücher für Radfahrer

Erschienen In RadKulTour, Sächsische zeitung: Radfahrerwissen und Fernwehforschung

 

Rund um Bautzen, Görlitz und Zittau wird seit über 120 Jahren Fahrrad gefahren – bis nach Eibau, Löbau und Hoyerswerda, Bischofswerda und Dresden. Im Jahr 1900 erschien im Verlag der Gebrüder Müller in Bautzen das „Spezial-Tourenbuch für Radfahrer und Touristen durch die Sächsische Oberlausitz.“ Darin enthalten sind 34 Touren mit Beschreibungen, Werbung für Gasthäuser, Fahrradfabriken und -händler. Ob das angekündigte Ergänzungsheft mit weiteren Strecken, die die Leser bitte auf den leeren Seiten am Ende notieren sollten, im Frühjahr 1901 wie angekündigt erschien, wissen wir noch nicht. Vielleicht wartet es in einer Bibliothek oder Privatsammlung noch darauf, entdeckt zu werden. Das Spezial-Tourenbuch für die Oberlausitz war nicht das erste Tourenbuch für Radfahrer, möglicherweise aber das erste speziell für die Gegend zwischen Dresden, Preußen, Schlesien und Böhmen.

In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts wurden immer mehr Radwanderführer gedruckt. Geschrieben wurden sie von Radfahrern: Männer, die in Radfahrvereinen dafür sorgten, dass die Mitglieder allein oder bei gemeinschaftlichen Ausfahrten den Weg und zum Ziel fanden. Themen: Technische Ausstattung, Bekleidung, Ernährung, Gesundheit, Wetter, Straßenverhältnisse, Tipps für den Grenzübertritt und die Fahrt ins Nachbarland, Anzeigen von Gasthöfen, Werkstätten, Händler, Fahrrad- und Nähmaschinenfabriken. Weiterlesen

Prolog

Rund um Löbtau und Pesterwitz“ soll das neue Tourenbuch heißen, angelehnt an das alte „Rund um Elbflorenz“ von 1902. Beide Stadtteile feiern bald 950. Jubiläum.

Der Prolog führte heute Richtung Hetzdorf und zurück über:

  • Pesterwitz
  • Wurgwitz
  • Oberhermsdorf
  • Grumbach
  • Pohrsdorf
  • Landberg – ab hier gibt es mit geländetauglichen Reifen auch einen ruhigen Weg nach Grund durch den Tharandter Wald
  • Herzogswalde
  • Mohorn
  • Grund
  • Hetzdorf (Imkerei) – und zurück.

2x 18 km. Drei Imkereien besucht, mehrere ignoriert, drei Gläser Velohonig gekauft, mehrere „Bierbars“ am Straßenand gesehen.

Einen Tag später, gleich hier um die Ecke:

Etappen

  • Richtung Oberwarta
  • Um den Tharandter Wald
  • Durch den Tharandter Wald
  • Nossen