Wer war Moritz Luftpuff? Und schrieb er nur ein Radlemecum?

Moritz Luftpuff war vielleicht ein Künstlername, den ein fahrradbegeisterter Autor um 1900 in Mittweida trug, denn auch der Buchtitel „Radlemecum“ klingt, wenn auch sehr treffend, für einen „Wegweiser für Radfahrer“ eher ungewöhnlich. Diese Reimsammlung wurde jüngst in der SLUB digitalisiert:

Hast Du ein Rad, um dann und wann
zu flieh’n durch Strass‘ und Thor, …

Außerdem – auch in anderern europäischen Bibliotheken – eine Reihe weiterer Touren- und Reisehandbücher für Radfahrer für Touren über die Grenzen Sachsens (sowieso!) und Deutschlands hinaus. Eine Übersicht dazu gibt es wieder im SLUBlog.

Nachtrag:

Noch eine Ergänzung:

Das Mittweidaer Plakat-Institut (alleinige Befugnis zum Anschlagen von Plakaten in Mittweida) gehörte auch zum Verlag des Buchdruckereibesitzers Moritz Eduard Billig, der auf Seite 6 des Radlemecums unten namentlich steht. Billig war auch der Verleger des Mittweidaer Tageblatts.

 

Stiften will gelernt sein

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Alumnibüros sind aus den Hochschulen heute nicht mehr wegzudenken. Andererseits haben nur wenige Hochschulen Fundraising als Routineaufgabe etabliert. Dies wirft zwei Fragen auf.

  1. Wann und wo müssen “Alumniarbeit” und Hochschulfundraising starten – mit der Immatrikulation oder in der Hochschulleitung?
  2. Hält das Paradigma “Erst Friendraising, dann Fundraising!” die Hochschulen noch immer vom Spendensammeln ab?

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Schwafeln? Bloggen, Schreiben, Präsentieren!

140 Seiten Tipps für Menschen in den Wissenschaften und Analphabeten

„Lesen im Web ist anders“, schreiben Michael Sonnabend und Susanne Weiss. Bildschirmtexte lese man 25 Prozent langsamer als gedruckten Text. Sind die Texte im Internet deshalb so kurz? Wurde Twitter erfunden, um mit 140 Zeichen je Nachricht den langsameren Onlinelesern das Leben zu erleichtern?

140 Seiten hat das Buch „Schreiben, Bloggen. Präsentieren. Wege der Wissenschaft in die Welt.“ wohl nicht ganz zufällig. Schwafelkiller.com heißt die Webseite zum Buch. Autor und Autorin kombinieren in beiden heftige Kritik mit grundlegenden Schreibübungen (mit der Hand!) – dazu Anekdoten, Übertreibungen, lockere Tipps und: sehr ernst gemeinte Ratschläge, Listen und Textbeispiele, die dabei helfen können, die eigene Schreibe immer neu zu hinterfragen. Weiterlesen

Weblog für die 127. Versammlung der GDNÄ in Göttingen

GDNÄ steht für die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e.V. – die älteste Wissenschaftvereinigung in Deutschland.

Gesellschaft braucht Wissenschaft Mobilität, Kommunikation, Interaktion lautet das Leitthema der diesjährigen Tagung, die vom 14. bis 18. September 2012 an der Universität Göttingen stattfindet. Auf http://gdnae.wordpress.com werde ich mit Kollegen von der 127. Versammlung im Auftrag der GDNÄ berichten.