Archivfund: Wer kennt dieses alte Radfahrerposter?

Wer kennt dieses Plakat? Herausgegeben vom Sächsischen Ministerium des Innern – enthalten in einer Akte des Stadtarchivs Freiberg, ca. 1920. Wer kann Angaben zum Urheber machen?

Radfahrer gefährdet den Verkehr nicht! fahrt rechts und einzeln! Herausgebeen vom Sächsischen Ministerium des Innern (ca. 1920), Stadtarchiv Freiberg (Akte X. IX. 25, Fahrräder – Wett- und Preisfahrten (1909)).

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Gab es Militärradfahrer in Sachsen?

Antwort des Kriegsministeriums in Dresden vom 26. November 1912:

…, daß die Förderung des Unternehmens durch die Militärbehörden _nicht_ in Aussicht gestellt werden kann, da Wettbewerbsleistungen, wie sie bei der Veranstaltung gefordert werden, nicht den militär-dienstlichen Interessen entsprechen.

Quelle: Stadtarchiv Freiberg, Akte X. IX. 25 Wett- und Preisfahrten (1909)

Staatsarchiv Dresden

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Stadtarchiv Freiberg, Akte X. IX. 25, Fahrräder – Wett- und Preisfahrten (1909)

Fragmente:

Radfahrvereine in Freiberg 1896 bis 1904

Rundfahrten des Sächsischen Radfahrer-Bundes, des Deutschen Radfahrer-Bundes und der Allgemeinen Radfahrer-Union durch Freiberger Gegend

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Radfahrvereine im Bezirk Dresden um 1900

Aus dem Jahresprogramm für 1911, Bezirk Dresden, Sächsischer Radfahrer-Bund, Seiten 23, 25, 27, 29 und 31 – dazwischen: Anzeigen. (Stadtarchiv Dresden, Y.167)

  • Radfahrer-Verein „Adler“ (1904 gegündet)
  • Radfahrer-Verein „Albatros“ (1. August 1899)
  • Radfahrer-Verein „Alemannia“ (1891) (vgl. Jahrbuch der dt. Radfahrer-Vereine 1897, S. 342)
  • Radfahrer-Verein „Blasewitz“ (31. Mai 1905)
  • Radfahrer-Verein „Frohe Fahrt“ (1. Januar 1900)
  • Radfahrer-Verein „Frohe Radler“
  • Radfahrer-Verein „Habicht“ (1900)
  • Radfahrer-Verein „Panther“ (20. Januar 1905)
  • Radfahrer-Verein „Einigkeit“, Rägnitz u. Umgebung (1910)
  • Radfahrer-Verein „Saxonia“ (14.7.1908)
  • Radfahrer-Verein „Schwalbe“ (1907)
  • Radfahrer-Verein „Sturmvogel“ (1910)
  • Radfahrer-Verein „Touren-Club Dresden“, Dresden-Löbtau (1910)
  • Radfahrer-Verein „Trachau und Umgegend“ (1893) (vgl. Jahrbuch der dt. Radfahrer-Vereine 1897, S. 363)
  • Radfahrer-Verein „Wanderfahrer“ (7. Januar 1895)
  • Radfahrer-Verein „Wettin“ (1909)
  • Radfahrer-Verein „All Heil“, Weißig (1893)
  • Vereinigte Einzelfahrer Dresden (1906)

„Ueber Berg und Thal“ Dresden-Striesen (vgl. Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine, 1897, S. 342)

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Pulsnitz, Radberg, Radebeul und Radibor für Radfahrer

Allgemeine Radfahrer UnionIn Pulsnitz, Radebeul, Radeberg und Radibor – auch bei Dresden gab es 1896 Consule und Vertreter, Unions-Vereine, Gasthöfe und Reparaturwerkstätten der Allgemeinen Radfahrer-Union. Der Lausitzer Radfahrer-Bund gehörte (später? und als Untergliederung?) der Radfahrer-Union und nicht dem Bund Deutscher Radfahrer oder dem Sächsischen Radfahrer-Bund, den es heute noch gibt – vermute ich.

FFF im WWW mit URN – Fernwehforschungsfragen

FFF im WWW: Hinter urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-74666 ist eine Ergänzung zum neuen „Rad KulTour“-Buch des Verlags der Sächsischen Zeitung und des ADFC zu finden – und bald auch weltweit in Bibliothekskatalogen: Fernwehforschung | Vom Tourenbuch zum Spurenbuch für Radfahrer – endlich mit einer Bibliografie aller mir bekannten digitalisierten Tourenbücher für Radfahrer.

Halt, nein! – d.h. seit vorgestern kenne ich wieder eins mehr, das in dem Artikel fehlt: Rad-Rundfahrten in Deutschland, Heft 10 „Rhein – Taunus“, die Reihe wächst. Eine Rezension von „Rad KulTour“ hier in Kürze.

Visionen für Dresden: Stresemannplatz

Dresden sucht gerade Zukunfts-Visionen. So denn: Placemaking auf dem Dresdner Stresemannplatz.

Ich schlage vor, den Stresemannplatz in Striesen als großen zusammenhängenden Platz so zu gestalten, so dass die beiden benachbarten Teile – Spielplatz und „Park“ – enger zusammenwachsen. Bislang sind sie durch die Straße getrennt. Diese Durchgangsstraße samt Parkplätzen ließe sich wieder in eine Spielfläche oder Spielstraße verwandeln.

Der Stresemannplatz liegt jetzt in einer 30-Zone, die für den Straßenverkehr noch als Umfahrung für den Fetscherplatz dient – im Berufsverkehr täglich mit 30+X km/h. Blöd für alle Schulwege, Schüler und alle anderen, die dort täglich langlaufen und die Straßen kreuzen. Gebremst wird an den Übergängen zu selten. Als eine Art Kreisverkehr – idealerweise wieder mit einem Schülerlotsen – würde die gesamte ‚Ecke‘ wieder weniger gefährlich.

Tatsächlich wurde an der Durchfahrt Stresemannplatz irgendwann in den vergangenen Jahren die Fahrbahn mit einem Symbol für „Mutter mit Kind“ markiert, zumindest GoogleStreetMap zeugt noch davon. Ein Baustein für die Vision Zero Dresden.