Visionen für Dresden: Stresemannplatz

Dresden sucht gerade Zukunfts-Visionen. So denn: Placemaking auf dem Dresdner Stresemannplatz.

Ich schlage vor, den Stresemannplatz in Striesen als großen zusammenhängenden Platz so zu gestalten, so dass die beiden benachbarten Teile – Spielplatz und „Park“ – enger zusammenwachsen. Bislang sind sie durch die Straße getrennt. Diese Durchgangsstraße samt Parkplätzen ließe sich wieder in eine Spielfläche oder Spielstraße verwandeln.

Der Stresemannplatz liegt jetzt in einer 30-Zone, die für den Straßenverkehr noch als Umfahrung für den Fetscherplatz dient – im Berufsverkehr täglich mit 30+X km/h. Blöd für alle Schulwege, Schüler und alle anderen, die dort täglich langlaufen und die Straßen kreuzen. Gebremst wird an den Übergängen zu selten. Als eine Art Kreisverkehr – idealerweise wieder mit einem Schülerlotsen – würde die gesamte ‚Ecke‘ wieder weniger gefährlich.

Tatsächlich wurde an der Durchfahrt Stresemannplatz irgendwann in den vergangenen Jahren die Fahrbahn mit einem Symbol für „Mutter mit Kind“ markiert, zumindest GoogleStreetMap zeugt noch davon. Ein Baustein für die Vision Zero Dresden.

#Histocamp-Fernbetrachtungen: Trifft Fernweh- Heimatforschung?

Wenn ich die gestrigen Tweets vom #Histocamp rückwärts lese (die Nachrichten in der Timeline, nicht die einzelnen Tweets), dann beginnt das Fernwehkino:

  • Schön, dass Konstantins Kirchenbau-Blog und seine Session so erfolgreich sind.
  • Schade, dass zu wenige #Geschichtsvereine ihre Forschungsergebnisse mit Open Access veröffentlichen. Als Rehapatient hätte ich gern die Texte der  umliegenden Heimatvereine z.B. über den Obstanbau rund um Kreischa und Maxen gern online gelesen – nicht nur deren Titel im Bibliothekskatalog der SLUB.
  • Cool wäre es, demnächst mal in Anlehnung an das heutige #Histocamp in Bonn ein Treffen für die Fernwehforschung für Fans der historischen Tourenbücher für Radfahrer zu veranstalten. Eingeladen wären mindestens die Kollegen vom ABC in Hamburg, die Technikhistoriker*innen aus Berlin und Dresden.
  • … und lokal wäre wohl der Fahrrad-Veteranen-Freunde-Dresden 1990 e.V. (Achtung: ein Geschichtsverein!) auch ein potentieller Partner plus der bundesweite www.historischefahrraeder.de e.V. und dessen Team vom Knochenschüttler.
  • Transdisziplinär, im Sinne alltagsbezogener Forschungsfragen für die Gegenwart, würde solch ein Treffen mit einer Session zum Thema „velo essen und trinken“ aka Velohonig mit Leuten vom ADFC, mit Germanisten und Verlagsmenschen, Tourismusexperten und vielleicht Autoren wie Charlton Reid aus Newcastle.
  • Spannend erscheint mir deshalb gerade das Spannungsfeld zwischen „Heimatforschung & Fernwehforschung“, weil sich – zumindest für mich – darin die Tourenbuchforschung für Radfahrer gut wiederfindet und von diesem vordergründigen Gegensatz mglw. auch das in die Jahre gekommende Konzept „Geschichtsverein“ und die „neumodischen“ Citizen Science-Projekte profitieren könnten.

Wer noch?

Inzwischen auch eine digitale Herausforderung: Europa der Regionen

Die Vision „Europa der Regionen“ war für Radreisende vor 120 Jahren zumindest literarisch zum Teil schon Realität. Tourenbücher für Radfahrer und ihre Verwandten wurden für bestimmte Regionen (Gaue, Gebirgszüge, Nord-, Süd-, Ost-, Mittel- und Wetsdeutschland, Königreiche, Nürnberg/ Fürth,…) verfasst. Grenzübergängefahrten tauchen darin als Reisebestandteil selbstverständlich auf, wie auch unterschiedliche Verkehrsregeln im Nachbarland, an die man sich zu halten habe. Die Herausforderung für Sammler und Bibliotheken: Ein digitales Puzzle aller Regionen zu bauen, für die jemals Tourenbücher, Wegweiser, Wanderbücher etc. für Radfahrer erschienen sind – idealerweise mit digitalen Volltexten für die Forschung und neue Radtouren-Apps. Europaweite Radrouten ließen sich dann gut mit diesem „althergebrachten“ Wissen, anderen historischen Quellen, digitalen Medien und anderen Themen anreichern oder neu proklamieren, auch für Europahonig-Rundfahrten.

Geschäftsbericht 2013 für die SLUB

In den vergangenen Monaten koordinierte ich für die SLUB den neuen Geschäftsbericht. Die Idee: Wir bitten die Kooperationspartner der SLUB zu berichten, wie sie die Zusammenarbeit mit der Bibliothek erleben. Nun ist er raus.

SLUB Geschaeftsbericht 2013

Qual der Wahl: Hochschulperle 2013

Zemanta Related Posts ThumbnailDie Wahl zur Hochschulperle des Jahres hat begonnen und in meiner Brust schlagen zwei Herzen – für das Projekt „Science goes 2 school“ aus Dresden und für die Campusspendenaktion in Augsburg, die ich seinerzeit mit aus der Taufe gehoben habe. Und auch die anderen Hochschulperlen sind Juwele…

Bitte abstimmen: Täglich bis 26. Januar 2014.

Helga fliegt schon

Schaubienenstand Nix gegen liebgewonnene Dogmen – doch, es muss nicht immer Velohonig sein… Zum Schaubienenstand in Dresden-Cotta fährt die Straßenbahn, Linie 12. Die bunten Beuten und die gelbe Laube stachen mir schon vor Wochen im Vorbeifahren ins Auge. Ein Kleinod.

Ich hatte heute Glück. Helga fliegt schon. Weiterlesen

Nachhaltiges beim Akademischen 4tel

Das Akademische ViertelWer der Begriff Nachhaltigkeit nicht gut definiert, nicht in einzelne Handlungsfelder runterbricht und dabei nicht mit den eigenen Zielen verschränkt, der verliert sich leicht in Schlagwortwolken. Weiterlesen

Technologietransfer 2.0 – Buchbasar am 22. Januar @ SLUB Dresden

buchgegenhandy_2013Technologietransfer, Basarökonomie und Doppelte Dividende – aber anders. 2.0 oder mehr. 😉    Weiterlesen

Ökonomie des Honigbrots

500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 500g Honig, 200g Butter, 1/2 Teelöffel Zimt, 4 Nelken (fein zerstoßen), Salz

Honigbrot

Honigbrotrezept der Imkerei Heynitz

Und dann: Honig und Butter erwärmt glattrühren. Alles mischen und in einer Kastenform bei niedriger Temperatur backen. Etwa 80 60 Minuten bei 150 Grad. Fertig ist das Brot, wenn beim Einstechen kein Teig kleben bleibt.

Nun zur Ökonomie des Honigbrots: Wieviel müsste dieses wunderbare Backwerk kosten, wenn ich es verkaufen oder kaufen müsste?

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