Radfahrer in Fremdenbüchern und – nächstes Level: Radfahrer-Fremdenbücher in Bundeseinkehrstellen et al.

Im Archiv der Radlobby ARGUS Steiermark wird aus Fremdenbüchern berichtet, in denen sich Radfahrer verewigten:

Die Anfänge … Wegbereiter der Verkehrsinfrastruktur

Gut frequentierte Hotels und Gasthäuser legten auch Fremdenbücher des Gauverbandes auf, in die sich Radlerinnen und Radler mit Namen, Tourendaten und eventuell einer Mitteilung oder Sinnspruch für die nachfolgende Kollegenschaft eintragen konnten. Drei Fremdenbücher, jene von Fürstenfeld („Brauhaus“), Burgau (Gasthof Postl „Zum Hirschen“) und Palfau (Gasthaus „Zur Kaisergemse“), sind bekanntermaßen erhalten geblieben.

Und auch Wolfgang Wehap forschte in Fremdenbüchern für sein Biografisches RADLEXIKON Steiermark – Namen, Literatur, Quellen & Fotos (2012) PDF.

  • Wieviele Radfahrer findent man in sächsischen Fremdenbüchern?
  • Und: Ob es im Münchner Raum noch ein Exemplar des ‚Paul Hildebrand’schen Radfahrer-Fremdenbuchs‘ für Hotelier’s und Gasthausbesitzer gibt?

NÖRV

Ein Weg altes Radfahrerwissen wieder sichtbar zu machen – angefangen bei vergessenen Radfahrerbünden – ist, sie in diesem Internet beim Namen zu nennen: Niederösterreichischer Radfahrer-Verband (NÖRV). Dieser Radfahrerbund bestand um 1923 bis mindestens 1934/38. Auf ebay bietet gerade jemand einen alten Pin (oder Manschettenknopf?) und ein Abzeichen an. Und die ULB Tirol hat folgende Zeitschrift im Bestand:

Radsport für Tirol und Vorarlberg : verbandsamtliche Zeitschrift des Radfahrer-Verbandes für Tirol und Vorarlberg : Mitteilungsblatt des „Niederösterreichischen Radfahrer-Verbandes“, des „Steirischen Radfahrer-Gau-Verbandes“ und des „Radfahrer-Verbandes für Tirol und Vorarlberg“ und des „Mährisch-Schlesischen Rad- und Motorfahrer-Verbandes

Für einen Wikipedia-Artikel (hier wie dort) reicht das alles längst nicht (was gut wäre für „weltweite Sichtbarkeit“ bzw. Findbarkeit) (+1: regiowiki.at).

Wer weiß mehr? Ein Anfang ist gemacht, hiermit.