Reisevorbereitungen

Wo fängt man an? Und wann?

Eduroam funktioniert nun wieder, auf dem einen Gerät. Die mobile Schreibmaschine kommt noch zu ihrem Recht! #EduroamTravels wollen vorbereitet sein. So verstanden ist Europäische Heimatforschung ein Weg akademisch begründet von Hotspot zu Hotspot zu wandern. Auf dem Rückweg, 2018 in Stockholm, ging das gut. Und auch An der Ingenieurschule in Senftenberg hat’s funktioniert. Die BTU ist mit dem Rad nicht weit vom Bahnhof. Drum: auch Eduroam ist ein Puzzle für regionale Mobilitätsgeschichten. Weiterlesen

o|bib: Bürgerwissenschaften in wissenschaftlichen Bibliotheken

Wie können Wissenschaftliche Bibliotheken das Handlungsfeld Citizen Science in Verbindung mit Aufgaben als Landesbibliothek strategisch begründen und neu strukturieren? Der Beitrag zeigt dies exemplarisch für die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Im Fokus stehen kollaborative Werkzeuge und Projektansätze für die Forschung und für die bibliothekarische Arbeit mit offenen Kulturdaten aus landeskundlich relevanten GLAM-Institutionen, für die Verknüpfung dieser Datenbestände und für deren Verwendung in Citizen Science-Projekten. Die Autoren zeigen, dass die Ergebnisse aus Digitalisierungsprogrammen die Grundlage sind, um Bürgerwissenschaftler/inne/n in Zukunft nicht nur Daten und Dienste, sondern auch zusätzliches Methodenwissen für die eigene Forschung anzubieten. Ihr zentrales Argument lautet: Die Verbindung von Openness und Citizen Science ist als „Open Citizen Science“ gerade für Landes- und Universitätsbibliotheken ein wegweisender Ansatz für die Positionierung im regionalen Wissenschafts- und Kulturbetrieb – erst recht in ihrer Rolle als öffentliche Digitalinfrastrukturanbieter, abgeleitet aus den traditionellen gesetzlichen Aufgaben.

Munke, M., & Bemme, J. (2019). Bürgerwissenschaften in wissenschaftlichen Bibliotheken. O-Bib. Das Offene Bibliotheksjournal, Bd. 6 Nr. 4 (2019) / Herausgeber VDB, 6(4), 178-203. doi.org/10.5282/o-bib/2019H4S178-203.

Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend … Pixel, Statements oder Items

Die Gartenlaube war eine Illustrierte. Je länger und tiefer wir uns in diesen Datenberg [[#DieDatenlaube]] graben, desto mehr Bilder sehen und verknüpfen wir – und Illustratoren, z.B. František Bohumír Zvěřina, ein Illustrator des Ostens.

Hier folgt Version 1 einer Ideenliste für die Illustrationen der Gartenlaube, die gescannt und freigestellt in Wikimedia Commons liegen, artikelweise in Wikisource und in Wikidata eingefügt werden sowie mittels der strukturierten Metadaten aus Wikidata in den Commons beschrieben werden (können):

  • Wie können Bildlinks und Bildunterschriften in und aus Artikelitems in Wikidata automatisiert für die Datenpflege an den Bilddateien in den Commons genutzt werden?
  • Wieviele Gartenlaube-Illustrationen werden bereits als Bilder in Wikipedia-Artikeln verwendet und für welche Themen?
  • Wie können wir die Illustrator-Statements (P110) für die Dokumentation des Œuvre einzelner Künstler nutzen (in Wikipedia, Wikisource und andernorts)?

 

 

Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

The Datenlaube

Werkstattbericht: #DieDatenlaube

Eines der umfangreichsten Projekte der deutschsprachigen Wikisource-Community ist die Bearbeitung und Tiefenerschließung der ersten großen deutschsprachigen Illustrierten „Die Gartenlaube‟.

Bericht mit Christian Erlinger, dem Künstler:

Die Datenlaube

Logo der Datenlaube (basiert auf dem Titelbild der Gartenlaube 1853 Nr. 1), Christian Erlinger

Die Plastizität des Gehirns

Prolog

Blogpost_s_ mit s.

„Zwei Jahre Heilungsprozess … müssen Sie schon rechnen“, das war in Kreischa, Reha im Frühsommer 2015. „Zwei bis drei Jahre Heilungsprozess, Herr Bemme …“, hieß es drei Monate später in der Tagesklinik für kognitive Neurologie. Die sind längst rum.

Das fehlende _s_ im Tweet gestern Abend war so nicht geplant, wirklich nicht. Aber Buchstaben in Tweets habe ich seit Juli 2015 öfter vergessen.

Ende Mai 2015 bin ich bei einem Fahrradsturz gegen einen Betonpfahl geprallt, so heißt es. Es war ja niemand dabei, bis mich eine ältere Dame fand, so heißt es. Ich erinnere mich noch an die Bratwurst, die ich Minuten zuvor im Garten bei Freunden gegessen habe. Meine Tochter düste da schon durch die Nachbargärten.

Das Schädel-Hirn-Trauma hat mein Leben verändert. MeH ich bin seitdem: ein Mensch mit erworbenem Hirnschaden.

Sie hatten großes Glück.

Hatte ich. Darum geht’s. In Blogposts mit _s_.

Fragen gibt es überall

Gestern war 1. Berliner Citizen Science Tag im Museum für Naturkunde. War gut! Hier ist ein Bericht.

Die Feststellung

Fragen gibt es überall

stammt aus dem Sommer 2018. Als der Satz veröffentlich wurde fuhr ich durch die Gegend von Kastna:

Literatur