SVG-Archäologie II.

SVG-Archäologie – die Digitalisierung historischer Bildchen, Grafiken … und Details in vektorgrafiken – gewinnt schnell an Bedeutung, für mich. Es gibt Parallelen – ähnliche Vorgehensweisen und Projekte – insbesondere in Brandenburg. Als da wären:

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SVG-Archäologie: historische Illustrationen in Vektorgrafiken digitalisieren

Als Retrodigitalisierung oder retrospektive Digitalisierung bezeichnet man die Digitalisierung analoger Publikationen (u. a. Printmedien, Filme, Tonbänder).

Die Radlerin, 1898… steht in Wikipedia. These: Ein weiterer Schritt, die Massendigitalisierung historischer Quellen nutzbar zu machen, ist die Transformation gescannter Illustrationen und Details für die Nutzung in modernen Grafikanwendungen (Skalierbarkeit ohne Qualitätsverlust). Durch die Vektorisierung historischer Illustrationen in offenen frei skalierbaren Grafikdateien mit dem SVG-Format wir deren Verwendung maximal(?) vereinfacht. Oder? vgl. hier Seitenleiste und Footer

Frage aus openGLAM-Sicht: Für welche Anwendungszenarien – über Liebhaberei hinaus – ist der Aufwand für solche Gestaltungsleistungen (für die Vektorgrafik) gerechtfertig? These: bestimmte Motive sind von so großem öffentlichen Interesse, dass handwerkliche Vektorisierung und CCZero-Publikation mit öffentlichen Mitteln sinnvoll sind.

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Neues Zeug für die vergleichende Tourenbuchforschung

Paul Hildebrand’s Radfahrer-Reisebücher führen durch Bayern. Und sie fallen auch sonst aus der Reihe: Je Buch nur eine Tour und als Abonnement vertrieben haben sie verglichen mit den viel umfangreicheren Tourenbüchern anderer Verleger und der Radfahrverbände, die um die Jahrhundertwende veröffentlicht wurden, einen eigenen Charakter. Das Radfahrer-Reisebuch / 22: Kempten – Lindau wurde kürzlich in der BSB digitalisiert. Der Rest der Reihe wartet dort noch auf digitale Erlösung. Liebe Münchnerinnen und Münchner, liebe Bayern, bitte als eBooks bestellen!

Wie sich die Touren in einer Region, deren Beschreibungen und Wahrnehmung und die Bücher selbst mit der Zeit veränderten, können wir jetzt gut mit drei digitalisierten Tiroler Radfahrertourenbüchern nachvollziehen, als da wären:

Mehr Links zu solch‘ Zeug hat die SLUB. Frohe Ostern!

Multikulti in Bibliotheken

Bei Recherchen bin ich eben über dieses Seminarangebot gestolpert:

Bibliothek goes multikulti! Was bedeutet das für die Arbeit in der Bibliothek? Im ersten Teil wird … aufgezeigt, was der Begriff ’multi-’ bzw. ’interkulturell’ bedeutet, wie er gelebt und im Rahmen der Bibliotheksarbeit umgesetzt werden kann. Im zweiten Teil wird das neue Projekt ’Schatzkiste der Kulturen’ vorgestellt. … Dabei ist auch die Frage wichtig: Wie und wo findet man Medien? Wie arbeitet man sie ein, wie stellt man sie auf? Wer sind mögliche Kooperationspartner, wo findet man sie? Wie erreicht man die Zielgruppen?

Das Thema ist offenbar nicht ganz neu, Weiterlesen

Digitalisierung mit Goobi

Goobi ist ein Open Source-Softwarepaket für die Produktion und Präsentation von Digitalisaten in Bibliotheken, Archiven und Museen – quellcodeoffen und lizenzkostenfrei.

Zugleich ist Goobi seit September 2012 ein Verein mit dem Namen „Goobi. Digitalisieren im Verein“ für die deutsche und internationale Gemeinschaft der Anwender, Entwickler und Dienstleister. Ich unterstütze den Verein in den nächsten Monaten bei der Kommunikation.