Pflaumen- und Birnendellen

Alte Obstbäume sind was Wunderbares. Sie mögen Dellen haben. Und manchmal handelt es sich bei Pflaumendellen und Birnendellen um lokale Ortsnamen, in Dresden, oder andernorts. 🙂

… Flaume mit Pf.

Pflaumendellen anderswo:

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Pulsnitz, Radberg, Radebeul und Radibor für Radfahrer

Allgemeine Radfahrer UnionIn Pulsnitz, Radebeul, Radeberg und Radibor – auch bei Dresden gab es 1896 Consule und Vertreter, Unions-Vereine, Gasthöfe und Reparaturwerkstätten der Allgemeinen Radfahrer-Union. Der Lausitzer Radfahrer-Bund gehörte (später? und als Untergliederung?) der Radfahrer-Union und nicht dem Bund Deutscher Radfahrer oder dem Sächsischen Radfahrer-Bund, den es heute noch gibt – vermute ich.

Verkauf + Service + Reparaturen

Fahrrad Wulf in Wismar beweist bis heute, dass die Verbindung aus Feinmechanik, Nähmaschinen und Fahrradwerkstatt noch immer als Geschäftsmodell funktioniert. In den Anzeigenrubriken der Tourenbücher, die vor über hundert Jahren erschienen, sieht man, dass damals auch die ersten Fahrradläden und -werkstätten eng mit der Nähmaschinenwirtschaft verbunden waren – zumindest in Nürnberg und Desden. Die Geräte und die Fertigkeiten für deren Reparatur sind sich offenbar immer noch ähnlich.
FahrradWulfWismarDass Fahrradhädler meiner Meinung nach auch gute Knotenpunkte für den Velohonigverkauf wären, liegt nicht deshalb nahe: Fahrradhändler kommen rum, wenn sie selbst viel Rad fahren, und sie könnten mit Velohonig ein neues originelles Produkt anbieten, das der Kundschaft schmeckt (vielleicht sind Stadtimker*innen dabei), das Geschichten erzählt von urbaner Landwirtschaft, Regionalität und Nachbarschaft und, das für AhA-Effekte sorgt: Honig im Fahrradladen hat noch nicht jedeR gesehen und gekauft.

Siehe auch

Grotefend, Hermann: Das erste Velociped in Meklenburg, in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 56, Nr. 2 (1891), S. 11-14, 1891.

Adolf Best verkaufte in Stettin in Breitestrasse 60 auch Fahrräder – neben Näh-, Wasch- und Wringmaschinen, 1895 (S. 32).

Doktorhüte mit Topping in der Wissenschaftskommunikation

Wer reich werden will, wird Modeblogger, sagt der Volksmund. Aber, wer will das schon? Wir sammeln jetzt Doktorhüte mit Topping und mit Geschichte und mit Open Access-Link:

Wir möchten damit erreichen, dass noch mehr Forschungsergebnisse elektronisch mit Open Acccess veröffentlicht werden, damit Wissen einfach geteilt und genutzt werden kann. Und Neugier wecken…

Dabei wären diese Hüte selbst ein kleines Forschungsprojekt wert: Seit wann werden in unseren Breiten Doktorhüte verschenkt (verliehen werden sie ja meist nicht als Teil des offiziellen Promotionsverfahrens, sondern in der „wirklichen Verteidigung“ von der Kollegen danach) mit Topping oder ohne? Ist das wirklich neue Mode oder alter Hut in neuen Schläuchen? Gibt es irgendwo Fotogalerien individueller Doktorhüte – vielleicht sogar als Teil institutioneller Wissenschaftskommunikation? Ich behaupte mal, die Hüte hätten dafür gut Potential über die persönlich-emotionale Bedeutung hinaus, die die BesitzerInnen und schenkenden Kollegen mit ihnen verbinden.

„Mehr Glitzer!!!“ für Open Science-Werkzeuge war kürzlich eine Forderung beim Science 2.0-Barcamp. Mode also. Dann klappts auch mit dem Reichtum.

Wer erwartet Gründerwissen und Technologietransfer in Bibliotheken?

BIS-2014-2-TitelDie Frage Entwickeln Bibliotheken aus ihre Arbeitspraxis heraus Ideen, Methoden und allgemein Kompetenzen, die im weitesten Sinne transferfähig wären – im Extremfall als Geschäftsmodell? führte 2009 zu einer Reihe Ideen, Feedback, weiteren Gesprächen und letztlich auch zu Projekten der SLUB in Dresden.

Nun haben wir (Bemme/ Bonte/ Pankotsch) im neu erschienenen BIS Magazin der sächsischen Bibliotheken einen Blick auf die Beweggründe und Möglichkeiten für Kooperationen der SLUB mit jungen Firmen, Gründerteams und dresden|exists veröffentlicht. Erfolgreich entwickeln und gründen mit Bibliotheken heißt der Artikel.

Qual der Wahl: Hochschulperle 2013

Zemanta Related Posts ThumbnailDie Wahl zur Hochschulperle des Jahres hat begonnen und in meiner Brust schlagen zwei Herzen – für das Projekt „Science goes 2 school“ aus Dresden und für die Campusspendenaktion in Augsburg, die ich seinerzeit mit aus der Taufe gehoben habe. Und auch die anderen Hochschulperlen sind Juwele…

Bitte abstimmen: Täglich bis 26. Januar 2014.

Imker*innen & Open Street Map?

Wie Bienenstände, ImkerInnen und deren Honigverkaufsstellen in Open Street Map kartiert werden sollten, ist offenbar nicht gänzlich geklärt. Weltweit sind dort bislang nur ein paar wenige eingetragen.

Entlang des Radwegs Berlin-Dresden ließen sich mit Open Street Map Honigquellen – und andere Hofläden! – kartieren, so die Idee.

Helga fliegt schon

Schaubienenstand Nix gegen liebgewonnene Dogmen – doch, es muss nicht immer Velohonig sein… Zum Schaubienenstand in Dresden-Cotta fährt die Straßenbahn, Linie 12. Die bunten Beuten und die gelbe Laube stachen mir schon vor Wochen im Vorbeifahren ins Auge. Ein Kleinod.

Ich hatte heute Glück. Helga fliegt schon. Weiterlesen

10 zu 1

Handysammlung der Studentenstiftung Dresden Holz gegen Schafe oder Erz gegen Lehm und Getreide  tauschten tauschen die alten Siedler.

Ich biete für zehn ausgediente Handys ein Glas Velohonig.

Für jedes alte Mobiltelefon erhält die Studentenstiftung Dresden eine Spende von Vodafone. Die Geräte werden dort zerlegt und die enthaltenden Wertstoffe (Erze, Gold!) recycelt.

Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht.