Numismatik: Medaillen des Lausitzer Radfahrer-Bunds

Ein Aufsatz im Görlitzer Magazin 29/2016 zur Geschichte des LRB ermöglichte den Kontakt zu Sammlern von Medaillen in der Oberlausitz, so dass die Geschichtsschreibung um eine Facette reichen wird. Ich plane, einige der Fotos in den Commons zu veröffentlichen bzw. darum zu bitten.

Asterix – Straßenfahren um die Meisterschaft der Lausitz

Beim Lesen der Rezensionen zum neuen Asterix-Band entstand der Wunsch nach einer fundierten Roadstory um die Lausitzer Radfahrer-Bünde.

Der fiktive Plot spielt um 1925 beim „Straßenfahren um die Meisterschaft der Lausitz„. In den Hauptrollen: die Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände VDRV, Sächsischer Radfahrer-Bund SRB, Lausitzer Radfahrer-Bund LRB und Oberlausitzer Radfahrer-Bund OLRB – und ihre Radfahrer.

Görlitz, Zittau und die Landschaften bis Pulsnitz spielen mit. Schlesien auch? Vermutlich gabs auch die eine oder andere Liebesgeschichte. Durften Frauen offiziell am Rennen um die Meisterschaft der Lausitz teilnehmen? Taten sie es (trotzdem)? Die Zeit dafür war längst gekommen.

[Auch ohne „Asterix und die Rechteinhaber“.]

Lausitzer Radfahrer-Bund Logo

Logovarianten des Lausitzer Radfahrer-Bunds

Es ist … ein Buch.

Mein erstes Buch ist fertig.

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Alte Adressen in Büchern mit Radfahrerwissen

Radfahrerwissen steckt in Adressbüchern. Und das Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897 ist „nur“ ein nützlicher Spezialfall für den Einstieg in Recherche historischer Radfahrervereine und -verbände, lerne ich gerade:

Jetzt geht es darum sie Infos bzw. Daten zu verknüpfen und dabei die guten Geschichten zu finden.

Radfahrervereine der Sorben

Radfahrervereine der Sorbinnen (?) und Sorben bitte in Wikipedia ergänzen.

 

 

 

 

noch ein Sammelgebiet: Bundeseinkehrstellen

Die Bundeseinkehrstellen des LRB eröffnen ein neues Sammel- und Recherchegebiet. [auch Bundeshotel bzw. Bundesgasthof]

Der Deutsche Radfahrerbund hat im Gau 29 laut Thorner Presse vom 20. August 1898 neulich neue Bundeseinkehrstellen „errichtet“ [in Nro. 194 als pdf, Beilage] (rund um den 10. August tagte dort schließlich der Radfahrerbundestag, Nro. 185, pdf).

In Hamburg Altona gabs „um 1905“ ein Lokal des Arbeiter-Radfahrerbunds wie auch in Rheinland-Pfalz – und vom Arbeiter-Touring-Bund ATB besitzt das Schweizerische Sozialarchiv in Zürich

Mappe 4: Korrespondenz betreffend Einkehrstellen, 1947–1963. Korrespondenz zwischen Sektionen und Zentralsekretariat, Verträge für Bundeseinkehrstellen, Quittungen, Zusammenstellungen über Jahrbuchinserate [entnommen aus: Ar 51.15.4]

Aus Bredow im Osthavelland stammen folgende Details der Geschichte des Gasthofs GrünefeldRestaurant R. Müller (Quelle, Zitat: „Preise … vermutlich aus der Zeitung ‚Osthavelländisches Kreisblatt'“): Weiterlesen

Angewandte Kretschamforschung

Der Kretscham, entlehnt aus dem (rekonstruierten) altsorbischen Wort *krč’ma „Schenke, Kneipe, Krug“[1] (vgl. sorbisch korčma, polnisch karczma, tschechisch krčma, spät-mittelhochdeutsch kretscheme, Oberlausitzer Mundart Kraatschn), ist ein Dorfgasthaus bzw. eine Schänke, die häufig Sitz des mit der Schankgerechtigkeit bedachten Schultheißen und Gerichtsort des Dorfgerichts (Gerichtskretscham) war. Meist erhielten die Lokatoren dieses Recht.

, steht in der Wikipedia. Im Handbuch 1925 des Lausitzer Radfahrer-Bunds stehen in der Liste der Bundeseinkehrstellen ein Eulkretscham in Euldorf bei Herrnhut, den es offenbar heute noch gibt, mehrere Gerichtskretschamens, den ‚Kretscham drei Linden‘ in Langenöls und der Zipskretscham in Kotitz bei Weißenberg.

Gibt es schon eine Kretscham-Route für Radwanderer in der Oberlausitz? (..  oder Kretschamen-Route oder …?)