Forschungsförderung

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Coden wie die Stahlroßreiter

Für Coding da Vinvi Ost in Leipzig hat die SLUB ihre Fahrräder rausgestellt. Neugier dafür zu wecken hat funktioniert bisher:

Außer, dass CdV eine einzigartige Gelegenheit ist, um Leute mit ganz anderen Talenten für Radfahrerwissen zu begeistern (Code, Design et al.) und kennenzulernen, ergaben sich schon beim Auftakt am Wochenende eine Reihe wunderbar hilfreich sympathischer Kontakte und Gespräche, die schon jetzt weiterführen. Was draus wird, werden wir sehen. 🙂

Die Projektseite in Hackdash ist nur ein Etikett. Wir arbeiten in GitHub, Trello und mit Etherpads.

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Portal historischer Sommerfrischen und -wohnungen

Wieviel Radfahrerwissen steckt in diesen alten Verzeichnissen? Und wie ließen sie sich mit oder in einem Portal historischer Adressbücher verknüpfen?

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Radfahrerwissen in Natur-, Wander-, Gebirgs- und Radfahrerbünden um 1900

… potentiell ein Remix aus Heimat– und Fernwehforschung:

Bundesministerium für Bildung und Fernwehforschung

Hier twittert das Presseteam des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:

Sammelgebiet: … nach dem … Harz!

Attraktive Sammelgebiete für und von Radfahrerwissen gibt es viele: die Oberlausitz mit dem Sechsstädtebund, die Ostseeküste samt Baltikum und der Hanse.

Und es gibt das Harz-Gebirge:

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„Rund um Leipzig“ statt „Zittau–Leipzig“?

 

Die Tour „Rund um Leipzig“ wurde 1904 als Ersatz für die „beliebte Distanzfahrt Zittau-Leipzig“ ausgearbeitet:

Mit grossem Bedauern vernahmen vor einigen Jahren  die sportfreudigen Mitglieder unseres Bundes die Nachricht, dass die beliebte Distanzfahrt Zittau–Leipzig, welche alljährlich der S. R.-B. in seinem Bundesgebiete veranstaltete, auf Grund der von den sächsischen Ministerien erlassenen Verordnungen hinfort nicht mehr abgehalten werden kann.

In jüngster Zeit hat nun der rührige Fahrwart, Herr P. Clauss, eine Tour rund um Leipzig ausgearbeitet, die am 9. Oktober d. J. ausgefahren werden soll …

(Sächsische Rad- und Motorfahrer-Zeitung, XIII. Jahrg. No. 19, S. 303, 10. September 1904)

Bundesdauerfahrt Zittau–Leipzig 1908

Wie nicht anders zu erwarten war, ist die diesjährige alljährlich wiederkehrende Fernfahrt in bester Weise verlaufen,… . Noch niemals seit Bestehen der klassischen Dauerfahrt Zittau–Leipzig hat die Nennungsliste eine so hohe Teilnehmerzahl zu verzeichnen gehabt, wie dieses Jahr; nicht weniger als 66 Bundesmitglieder haben sich einschreiben lassen, von welchen sich 62 am Sonntag früh dem Starter in Zittau stellten. …

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Titel zu gewinnen

In Bayern werden vier Promotionsstellen für „Strukturwandel in Franken. Akteure, Räume, historische Perspektiven“ am Institut für Fränkische Landesgeschichte, Bamberg/Bayreuth vergeben. Im Sinne von Open Science (und, weil ich die Zugangsbedingungen auf den ersten Blick nicht erfülle) hier ein paar Themen zum Mitforschen:

 

oder 🍞 🥧 🍗 🍎 „Dorf-, Gemeinde-, und Gemeinschaftsbacköfen – Geschichte – Geschichten (Narrative) – Gegenwart und Zukunft alter Institutionen in

Dass soll nicht heißen, die Geschichte der Radfahrerbünde in der Oberlausitz sei vergessen! Die Themen sind sich nah und können sich ergänzen.

Forschungsförderung ist willkommen.

Abstract für 26. Verkehrswissenschaftliche Tage 2018

Historisches Radfahrerwissen und Citizen Science
eingereicht am 15. November 2017 –

Historisches Mobilitätswissen ist ein Faktor gesellschaftlicher Narrative, die politische Weichenstellungen in der Verkehrspolitik fundamental beeinflussen. Ein Beispiel: Leben wir im „Autoland Sachsen“ – oder in einem „Fahrradland jetzt“?

Ist das historische Radfahrerwissen digitalisierter Quellen gesellschafts- und verkehrspolitisch überhaupt relevant? Wenn ja: Für wen, in welchem Maß und unter welchen Bedingungen?

Für die Geschichte und Geschichten, die wir uns gegenseitig über Verkehr, Alltagsmobilität, über das Reisen und das Radfahren erzählen, sind gemeinsame Erfahrungen prägend. Mobilitätsgeschichte im Allgemeinen und Fahrradgeschichte im Besonderen existieren nicht einfach. Sie werden immer wieder neu erzählt, geschrieben und diskutiert.

Die Geschichte des Radfahrens geht über die Technikgeschichte des Fahrrades weit hinaus. Weitere Aspekte sind neben dem technischen Fortschritt und geeigneter Infrastruktur z.B. die Preisentwicklung für Fahrräder, die Emanzipation der Frauen auch als Radfahrerinnen, der Zugang von Arbeiterinnen und Arbeitern zu Fahrrädern und resultierend grenzüberschreitende Mobilität in Europa und Übersee.

Der Vortrag zeigt auf, wie die Inhalte historischer Quellen alten Radfahrerwissens im Sinne eines Forschungsansatzes, der Open Science und Citizen Science verknüpft, wieder sichtbar gemacht werden können – auch, um unsere Gegenwart zu gestalten.

Verdeutlicht wird dies anhand einer Sammlung digitaler Tourenbücher für Radfahrer, die zwischen 1890 und 1930 gedruckt wurden. Inzwischen werden sie von Bibliotheken digitalisiert. Zwei weitere Beispiele sind das Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897/98 und die regionalen Radfahrerbünde im deutschsprachigen Raum, die weitgehend in Vergessenheit gerieten.

Wie Werkzeuge kollaborativer Wissensplattformen wie Wikipedia und Wikisource für Forschungsfragen und -projekte der sogenannten Bürgerwissenschaften über historische Forschungsfragen hinaus eingesetzt werden können, wird darauf aufbauend diskutiert. Weiterlesen