ab 1909: Rund um die Lausitz – auch 1910!

das II. Rund um die Lausitz wurde 1910 … am 24.7. gefahren als Goldenes Rad von Sachsen (Untertitel). Es ging über 207 km vom Gasthof Bühlau nach Bischofswerda-Steinigtwolmsdorf-Zittau-Löbau- Hochkirch-Bautzen- Kamenz-Königsbrück-nach Dresden (Trachau /Lindengarten) zum Ziel. Gewonnen hat Hermann Müller (Althen) vor Olbrich Friebe (Zittau) und Theodor Männel (Berlin). Veranstaltet vom SRB/ Bezirk Dresden).

via Wolfgang Schoppe

Desideratum ’19 – Was kümmern uns die Siege von gestern vorgestern?

Heute, am 23. Dezember, darf ich das bei Historikern so beliebte D-Wort auch einmal benutzen: das Forschungsdesiderat; … denn regionales Radfahrerwissen ist ‚immer noch ein großes und dringliches Desiderat der Forschung‘. Laut Definition der Wikipedia „handelt es sich um ein Objekt, seltener ein abstraktes Ding, das in einer gegebenen Umgebung fehlt, benötigt wird und erwünscht ist.“

Daraus folgt: ich wünsch‘ uns das.

2019.

Im Görlitzer Magazin 32/2019 soll ein dritter Aufsatz über Straßenrennen, Rund-, Dauer- und Zuverlässigkeitsfahrten, die vor 1920 durch Schlesien und die Oberlausitz führten, erscheinen. Mein Interesse liegt auf der jeweiligen Streckenführung. Nur dann sind sie wieder erfahrbar. Die Sieger, Siege und Plazierungen sind dafür insofern relevant, als dass sie mir helfen, die alten Rennen in Archiven und Bibliotheken wieder zu finden, zu datieren und auch zu unterscheiden. Typen wie Ernst Franz sind dabei in erster Linie samt ihrer Rennbiografien interessant, weil sie diese Rennen (nicht immer) gewannen, ob sie nun vergessen sind, oder heute anders heißen.

Wikidata hat sich als Werkzeug für die Dokumentation von Radfahrerwissen bewährt. Erfasst und verknüpft werden können mit Wikidata z.B.:

Gut, wer dort bald selbst Abfragen fomulieren kann – oder, wenn man jemanden kennt, ‚der LOD kann‘. nachgeradelt.de basiert auch darauf. Die Liste der für diese Wünsche attraktiven Archive wird länger: Beeskow — Breslau — … — … — Tartu — Zittau. Europäische Heimatforschung nenne ich das. Zusätzliche Forschungsförderung ist willkommen.

Ein erster Schritt wird sein im www.velomuseum.ee zu fragen.

Presseecho?

Wie wurden die Radrennen der Jahrzehnte ~1900+ in der Oberlausitz, in Schlesien und ggf. in den Ostseeprovinzen von der regionalen Presse begleitet? Spielten Zeitungen als Rennveranstalter auch hier bzw. dort eine Rolle?

Junge oder Mädchen?

200 plus 1: Forschungsmethoden …

[…] Radfahrerwissen, das Forschungsgebiet um das es in dieser Fallstudie geht, entstand vor gut vier Jahren, als mich ein Kollege auf ein digitalisiertes Tourenbuch hinwies – gedacht als Anregung für einen Tweet @slubdresden und für einen Beitrag im SLUBlog. Seit dem sind #200JahreFahrrad vergangen, zumindest das gleichnamige Jubiläumsjahr 2017. […]

via SXRM

vollständigeR Beitrag:

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Vana jalgratturite reisijuht Eestist: õlleputkast õlleputkani nagu aastal 1897

Rännukihust ajendatud uurimistöö Läänemereprovintsides (Source: Nordisch.info)

Vanad reisijuhid pakuvad jalgrattureile võimalust endisaja Baltikumi uuesti avastada. 1897. aastast pärinev Eestimaa reisijuht on nüüd Wikisource’i andmebaasis osaliselt transkribeerituna kättesaadav.

Muhu ja Saaremaa vaheline tamm avati 27. juulil 1896. Lõpuks said need kaks Lääne-Eesti saart omavahelise alalise maanteeühenduse nagu oli soovinud juba Rootsi kuninganna Kristiina.

See ühendustee on kasutatav tänapäevani – ka jalgratturite jaoks. 1897. aastal ilmus Revalis – tänapäeva Tallinnas – jalgratturitele mõeldud „Eestimaa reisijuht Põhja-Liivimaa linnadeni ulatuvate rattamarsruutidega“. Weiterlesen

Try @nordischinfo

das Online-Magazin für Nordeuropa:

… auch auf Qucosa (und damit in Bibliothekskatalogen mit urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-319963) dauerhaft verfügbar.

Reisebericht

Teil 1: Die Entdeckung Estlands
Teil 2: Lihula, my Love – Auf der EuroVelo 10 in Estland
Teil 3: Saaremaa und Muhu: Zweimal Urlaubsinsel mit Oper und Honig, bitte
Teil 4: Die Schotterstraße nach Pärnu
Teil 5: Mit Wasser und WiFi – durch die Sümpfe von Soomaa
Teil 6: Von Vaidava nach Riga – und zurück nach Stockholm und Malmö

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Sammlungsbewegungen: Touring Club of Russia und Radfahrer-Vereinigung „Union“

Neue Sammelbewegungengebiete für alle mit einem Hang zu historischem Radfahrerwissen:

Der Touring Club of Russia und die Radfahrer-Vereinigung „Union“, die beide in den 1880/90ern gegründet wurden und in Riga vertreten waren, sind offenbar – wie viele andere regionale Radfahrerbünde – in Vergessenheit geraten und nicht auf dem Radar für suchmaschinenrelevante Infohäppchen!? Bevor Wikipediaartikel entstehen können, hier fürs Erste eine Materialsammlung ausgehend von Funden im Baltischen Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897 und in Rigaschen Adressbüchern (1901 und 1910, S. 64 f.) der Latvian National Digital Library:

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Kameraden berücksichtigt beim Einkauf unsere Inserenten! … Dresdner Jahrbüchlein (wanted)

Wer kennt das Dresdner Jahrbüchlein, das Bundeskameraden des Bundes Deutscher Radfahrer 1926 in der Bundesfest-Geschäftsstelle (Dresden-N. 6) erwerben konnten?

Bund Deutscher Radfahrer, Bundes-Fest-Zeitung, Nr. 13, S. 12, Dresden 1926 (Bibliothek des Stadtmuseums Dresden)

Es ist ein Notizbuch und enthält die Besuchszeiten aller Sehenswürdigkeiten von Dresden und Umgebung, Spaziergänge, Ausflüge, Sommerbäder, Kahnfahrtgelegenheiten, alle Fahrpläne und Fahrpreise der Elbdampfschiffe, Eisenbahn, Omnisbusse in und um Dresden, ferner Luftfahrpläne, Straßenbahnlinien, postalische und Einsenbahn-Bestimmungen, kurzum es ist ein Verkehrs- u. Orientierungsbüchlein ersten Ranges. Preis 70 Pfg. und 5 Pfg. Porto.

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Forschungsförderung

Bitte einfach per Ebook-on-Demand (EOD) bestellen – ggf. im Bibliothekskatalog, oder auf der Seite Books2ebooks.eu.

Coden wie die Stahlroßreiter

Für Coding da Vinvi Ost in Leipzig hat die SLUB ihre Fahrräder rausgestellt. Neugier dafür zu wecken hat funktioniert bisher:

Außer, dass CdV eine einzigartige Gelegenheit ist, um Leute mit ganz anderen Talenten für Radfahrerwissen zu begeistern (Code, Design et al.) und kennenzulernen, ergaben sich schon beim Auftakt am Wochenende eine Reihe wunderbar hilfreich sympathischer Kontakte und Gespräche, die schon jetzt weiterführen. Was draus wird, werden wir sehen. 🙂

Die Projektseite in Hackdash ist nur ein Etikett. Wir arbeiten in GitHub, Trello und mit Etherpads.

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