Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg

Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg, Heft II, von Oskar Kilian

Durch die Märkische Schweiz heißt Heft II der „Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg“, einer weiteren Reihe einzelner Hefte aus Berlin mit jeweils einzelnen Tourenbeschreibungen. Erschienen sind ca. 1899 24 Hefte. Die Reihe erinnert an Paul Hildebrands Rad-Reisebücher aus München für die bayerische Umgegend und – in einem weiteren Sinne – an die Rad-Rundfahrten in Deutschland – auch aus Berlin.

Die Titel dieser Streifzüge:

  1. Zum Kloster Lehnin.
  2. Durch die Märkische Schweiz.
  3. In die Ost-Prignitz.
  4. Zur Uckermark.
  5. Rund um die Müggel.
  6. Ueber den Fläming.
  7. Zum Werbellin.
  8. Nach Wörlitz.
  9. Ins Ruppiner Land.
  10. Durchs Schenkenländchen.
  11. In die West-Prignitz.
  12. Im Spreewald.
  13. Durch die Neumark.
  14. Im Teltow.
  15. Durch’s West-Havelland
  16. In’s Land Lebus.
  17. Quer durch die Uckermark.
  18. Um den Scharmützel-See.
  19. Spreeland.
  20. Bummelfahrten.

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Make #Radfahrerwissen … again

To innovation scholars, historical scholarship offers an attractive perspective on how to make a transition to a more sustainable future.

Eine sehr lesenswerte Zusammenfassung der internationalen Veloforschung aus Sicht der Technikhistorikerzunft.

meine Forschungsfragen

  • Wie können wir mit Methoden und Werkzeugen aus der Welt von Citizen Science historisches Radfahrerwissen sichtbar machen, verknüpfen und erforschen?
  • Was bedeutet „openCitizenScience“ und was solls leisten?
  • Welche Potentiale bietet historisches regionales (alte Radfahrerbünde) und lokales Radfahrerwissen (Radfahrervereine) für Heimatforschung, Verkehrspolitik, offene Bildungsmaterialen (OER), Identitätspolitik und die Idee eines „Europas der Regionen“?
  • Wie können wir Radsportvereine – und die jeweiligen Stadtarchive – aktivieren ihre Geschichte zu dokumentieren und sich bzw. ihre Vereinsarchive für ‚Citizen Scientists‘ zu öffnen?
  • Wie können diese Fragen für das Dreiländereck Polen, Tschechien, Deutschland | Schlesien, Böhmen, Sachsen beantwortet werden? Wer sind dort die passenden Kooperationspartner? Welche historischen Quellen sind dort für Open Access-Veröffentlichungen verfügbar?
  • Wie können wir Wikipedia, Wikisource (samt Diskussionsseiten) und ihre Verwandten für diese Art von Projekte – auch grenzüberschreitend – nutzen?
  • Wie entstehen neue Narrative in Radfahrregionen durch historisches regionales Radfahrerwissen? Wie können verkehrpolitische Lobbygruppen (ADFC, etc.) für solche Citizen Science-Projekte begeistert werden?
  • Wer unterstützt Projekte, die diese Fragen+Antworten erforschen, mit finanziellen und anderen Mitteln?
  • Auf welche Weise lassen sich Bibliotheken, Archive und Privatsammler*innen aktivieren, noch mehr historisches Radfahrerwissen mit Open Access zu veröffentlichen?

 

  • Wer hat noch Fragen?

Wikisource für Radfahrer*innen

Die Tourenbücher für Radfahrer, Festschriften und Jahrbücher, die inzwischen digitalisiert wurden, gibt es nun auf Wikisource im Überblick und zum gemeinsamen Verarbeiten.

Die Seite Fahrrad versammelt in Wikisource historische digitalisierte Fahrradliteratur über die Tourenbücher hinaus.

Im Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897 wird nun die OCR korrigiert.

Radfahrvereine im Bezirk Dresden um 1900

Aus dem Jahresprogramm für 1911, Bezirk Dresden, Sächsischer Radfahrer-Bund, Seiten 23, 25, 27, 29 und 31 – dazwischen: Anzeigen. (Stadtarchiv Dresden, Y.167)

  • Radfahrer-Verein „Adler“ (1904 gegündet)
  • Radfahrer-Verein „Albatros“ (1. August 1899)
  • Radfahrer-Verein „Alemannia“ (1891) (vgl. Jahrbuch der dt. Radfahrer-Vereine 1897, S. 342)
  • Radfahrer-Verein „Blasewitz“ (31. Mai 1905)
  • Radfahrer-Verein „Frohe Fahrt“ (1. Januar 1900)
  • Radfahrer-Verein „Frohe Radler“
  • Radfahrer-Verein „Habicht“ (1900)
  • Radfahrer-Verein „Panther“ (20. Januar 1905)
  • Radfahrer-Verein „Einigkeit“, Rägnitz u. Umgebung (1910)
  • Radfahrer-Verein „Saxonia“ (14.7.1908)
  • Radfahrer-Verein „Schwalbe“ (1907)
  • Radfahrer-Verein „Sturmvogel“ (1910)
  • Radfahrer-Verein „Touren-Club Dresden“, Dresden-Löbtau (1910)
  • Radfahrer-Verein „Trachau und Umgegend“ (1893) (vgl. Jahrbuch der dt. Radfahrer-Vereine 1897, S. 363)
  • Radfahrer-Verein „Wanderfahrer“ (7. Januar 1895)
  • Radfahrer-Verein „Wettin“ (1909)
  • Radfahrer-Verein „All Heil“, Weißig (1893)
  • Vereinigte Einzelfahrer Dresden (1906)

„Ueber Berg und Thal“ Dresden-Striesen (vgl. Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine, 1897, S. 342)

Frohe Festschriften

Die Festschriften der Bundestage des Deutschen Radfahrer-Bundes und der Kongresse der Allgemeinen Radfahrer-Union sind neben den (digitalisierten) Tourenbüchern besondere Quellen für altes Radfahrerwissen. In ihnen stecken vergleichsweise viele und erkennbar aufwändiger gestaltete Anzeigen der namhaften Fahrrad- und Ersatztteilherrsteller. Manche enthalten Tourenbeschreibungen rund um die Kongressorte (oder für die Anreise). Die Amtsträger (allesamt Männer) werden vorgestellt. Im Grunde eine eigene „Literaturgattung“, in jedem Fall eine gute Ergänzung, um die Geschichte der Radfahrerverbände im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert und deren Radfahrerwissen zu begreifen:

I wish you a merry ebook.

Noch bis 18. Dezember gelten halbe Preise für die Digitalisierung alter Schinken in einer Reihe (cooler 😉 ) Bibliotheken Europas.

Lieber guter Weihnachtsmann, bitte bring‘ was Feines, zum Beispiel:

Und für Veloimker:

Viele andere Radfahrerbücher warten noch auf Entdeckung und einen professionellen Scan. Die wären zu Weihnachten (auch ohne Rabattaktion) digitalisiert auch schön, Mister Claus.