I wish you a merry ebook.

Noch bis 18. Dezember gelten halbe Preise für die Digitalisierung alter Schinken in einer Reihe (cooler 😉 ) Bibliotheken Europas.

Lieber guter Weihnachtsmann, bitte bring‘ was Feines, zum Beispiel:

Und für Veloimker:

Viele andere Radfahrerbücher warten noch auf Entdeckung und einen professionellen Scan. Die wären zu Weihnachten (auch ohne Rabattaktion) digitalisiert auch schön, Mister Claus.

 

Neuauflagenwunsch: „Rad-Rundfahrten in Deutschland“ mit Velohonig

Die „Geschichte der Waldimkerei in der Sächsisch-Bömischen Schweiz“ kommt hiermit auf die Liste der offenen Forschungsfragen. Zuweilen wird die Waldimkerei in touristischer Literatur beiläufig erwähnt, denn die Imkerei bzw. Zeidlerei scheint dort – z.B. im böhmischen Brtníky – eine wesentliche Nebenerwerbsquelle der Köhler- und Holzfällerfamilien gewesen zu sein. Im Rahmen der jeweiligen Ortsgeschichte bleiben es trotzdem Randbemerkungen.

00000030.tif.large

Quelle: „Rad-Rundfahrten in Deutschland | Sächsisch-Böhmische Schweiz“, S. 30, http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/101365/30/, SLUB Dresden

Für Rad-Rundfahrten in der Sächsisch-Böhmische Schweiz fand ich kürzlich in der SLUB diesen vierten digitalisierten Band der Reihe „Rad-Rundfahrten in Deutschland“ von 1899, der sich gut in die Sammlung historischer Tourenbücher einfügt, sich aber ausdrückllich mit dem Schwerpunkt auf Rundfahrten von eben diesen unterscheiden will (vgl. Vorwort). Der Band ist textlastiger als andere Touren- und Wanderbücher für Radfahrer damals und beinhaltet weniger Zahlenmaterial und Entfernungstabellen. Bemerkenswert sind auch die imposanten Landschaftsbilder und mehrere Karten im Inneren. Da in der Reihe „Rad-Rundfahrten in Deutschland“ Ausgaben auch für andere Regionen (digital auch für das Rhein-Mosel-Gebiet) erschienen sind, wäre deren weitere Digitalisierung durch andere Bibliotheken wünschenswert: Weiterlesen

Digitale Karten: Material für Radfahrer auf Suche nach Honig

Zu digitalisierten Touren- und Reisehandbüchern gehören auch eine große Zahl historischer Karten für Radfahrer für viele Regionen, von denen manche auch digitalisiert werden. Hier die bereits digitale Kartenauswahl aus dem Kartenforum der SLUB Dresden:

Historisch begründetes Fernweh? Ein Ziel, um selbst bei Imkern Velohonig zu besorgen und dabei ein Nachbarland zu entdecken, könnte die Gegend um Honig in Polen sein. Im SLUB-Kartenforum gibt es dieses alte Messtischblatt des Ortes Honig. Wie Honig (Chojnik, województwo wielkopolskie / Landkreis Ostrowo) zu seinem Namen kam und ob bzw. wie viele Imkereien es dort heute gibt, um beim nächsten Besuch auch örtlichen Velo- und Europahonig einzukaufen, bleibt herauszufinden!

Quelle: SLUB/ Deutsche Fotothek: http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71054924/

Quelle: SLUB/ Deutsche Fotothek, www.deutschefotothek.de/documents/obj/71054924/

[Ergänzungen]

Wer war Moritz Luftpuff? Und schrieb er nur ein Radlemecum?

Moritz Luftpuff war vielleicht ein Künstlername, den ein fahrradbegeisterter Autor um 1900 in Mittweida trug, denn auch der Buchtitel „Radlemecum“ klingt, wenn auch sehr treffend, für einen „Wegweiser für Radfahrer“ eher ungewöhnlich. Diese Reimsammlung wurde jüngst in der SLUB digitalisiert:

Hast Du ein Rad, um dann und wann
zu flieh’n durch Strass‘ und Thor, …

Außerdem – auch in anderern europäischen Bibliotheken – eine Reihe weiterer Touren- und Reisehandbücher für Radfahrer für Touren über die Grenzen Sachsens (sowieso!) und Deutschlands hinaus. Eine Übersicht dazu gibt es wieder im SLUBlog.

Nachtrag:

Noch eine Ergänzung:

Das Mittweidaer Plakat-Institut (alleinige Befugnis zum Anschlagen von Plakaten in Mittweida) gehörte auch zum Verlag des Buchdruckereibesitzers Moritz Eduard Billig, der auf Seite 6 des Radlemecums unten namentlich steht. Billig war auch der Verleger des Mittweidaer Tageblatts.

 

Doktorhüte mit Topping in der Wissenschaftskommunikation

Wer reich werden will, wird Modeblogger, sagt der Volksmund. Aber, wer will das schon? Wir sammeln jetzt Doktorhüte mit Topping und mit Geschichte und mit Open Access-Link:

Wir möchten damit erreichen, dass noch mehr Forschungsergebnisse elektronisch mit Open Acccess veröffentlicht werden, damit Wissen einfach geteilt und genutzt werden kann. Und Neugier wecken…

Dabei wären diese Hüte selbst ein kleines Forschungsprojekt wert: Seit wann werden in unseren Breiten Doktorhüte verschenkt (verliehen werden sie ja meist nicht als Teil des offiziellen Promotionsverfahrens, sondern in der „wirklichen Verteidigung“ von der Kollegen danach) mit Topping oder ohne? Ist das wirklich neue Mode oder alter Hut in neuen Schläuchen? Gibt es irgendwo Fotogalerien individueller Doktorhüte – vielleicht sogar als Teil institutioneller Wissenschaftskommunikation? Ich behaupte mal, die Hüte hätten dafür gut Potential über die persönlich-emotionale Bedeutung hinaus, die die BesitzerInnen und schenkenden Kollegen mit ihnen verbinden.

„Mehr Glitzer!!!“ für Open Science-Werkzeuge war kürzlich eine Forderung beim Science 2.0-Barcamp. Mode also. Dann klappts auch mit dem Reichtum.

Wer erwartet Gründerwissen und Technologietransfer in Bibliotheken?

BIS-2014-2-TitelDie Frage Entwickeln Bibliotheken aus ihre Arbeitspraxis heraus Ideen, Methoden und allgemein Kompetenzen, die im weitesten Sinne transferfähig wären – im Extremfall als Geschäftsmodell? führte 2009 zu einer Reihe Ideen, Feedback, weiteren Gesprächen und letztlich auch zu Projekten der SLUB in Dresden.

Nun haben wir (Bemme/ Bonte/ Pankotsch) im neu erschienenen BIS Magazin der sächsischen Bibliotheken einen Blick auf die Beweggründe und Möglichkeiten für Kooperationen der SLUB mit jungen Firmen, Gründerteams und dresden|exists veröffentlicht. Erfolgreich entwickeln und gründen mit Bibliotheken heißt der Artikel.

Geschäftsbericht 2013 für die SLUB

In den vergangenen Monaten koordinierte ich für die SLUB den neuen Geschäftsbericht. Die Idee: Wir bitten die Kooperationspartner der SLUB zu berichten, wie sie die Zusammenarbeit mit der Bibliothek erleben. Nun ist er raus.

SLUB Geschaeftsbericht 2013