200 plus 1: Forschungsmethoden …

[…] Radfahrerwissen, das Forschungsgebiet um das es in dieser Fallstudie geht, entstand vor gut vier Jahren, als mich ein Kollege auf ein digitalisiertes Tourenbuch hinwies – gedacht als Anregung für einen Tweet @slubdresden und für einen Beitrag im SLUBlog. Seit dem sind #200JahreFahrrad vergangen, zumindest das gleichnamige Jubiläumsjahr 2017. […]

via SXRM

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Lihula, my love

… tere!

In den Kriegen oftmals zerstört, sank L. zu völliger Bedeutungslosigkeit herab, wozu die von den Hauptverkehrswegen entfernte Lage nicht wenig dazu beitrug.

Trotzdem (und nicht ganz ohne Zusammenhang), zwei Transkriptionsprojekte werden mich in den kommenden Wochen besonders beschäftigen:

 

Hilfe ist willkommen, Pizza und belebende Getränke. Die Ostseeprovinzen stecken voller Geschichten, Forschungsfragen und … Typen!

 

 

remix

‚Frau Choralist Schneider‘ in Neisse hieß Bertha?!

Wikipedia (9. Juni 2018) : Frau Schneider (* August 1835) in Neisse galt um 1908 als die erste deutsche Radlerin.[1] Sie begann 1883, Rad zu fahren, und erlebte im August 1915 ihren 80. Geburtstag.[2]

Ist das … überhaupt gesund?

Ist das Radfahren gesund?
Eine kurze Betrachtung von Geheimrath von Nußbaum.

… gilt als „für den Radfahrsport in Deutschland wegweisender Aufsatz“ (vgl. Anne-Katrin Ebert in: Zwischen »Radreiten« und »Kraftmaschine«. Der bürgerliche Radsport am Ende des 19. Jahrhunderts, In: WerkstattGeschichte, Heft 44, S. 30, pdf).

Auf Wikisource fehlt nur noch eine Zweitkorrektur von vier der fünf Seiten des digitalisierten Aufsatzes. Dann gilt der digitale Text als valide Quelle zum Zitieren:

Kleine Aufgabe für „zwischen zwei Gänsebraten“! Außerdem: Die Gartenhaus-Seite mit dem Textchen „Das Fahrrad im Postdienste.“ von 1889 ist noch nicht korrigiert.

Mit dieser Textarbeit geht das Jubiläumsjahr 200JahreFahrrad nun langsam zu Ende …

Es ist … ein Buch.

Mein erstes Buch ist fertig.

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Angewandte Dorf- und Gemeindebackofenforschung – reloaded

Dorfbacköfen für alle! In den vergangenen zwei Jahren habe ich das Forschungsthema nicht ganz aus den Augen verloren. Ganz wunderbar war, dass ich noch in der Reha ein klein wenig zu den Recherchen für einen Artikel der Süddeutschen Zeitung beitragen konnte, zumal es in Theisewitz bei Kreischa auch so einen gibt.

Nun denn: Die historischen und aktiven Dorf- und Gemeindebacköfen dieser Welt können voraussichtlich von den Erfahrungen mit historischem regionalen Radfahrerwissen profitieren – das werden wir vertiefen:

  • Orte mit Dorfbackofen können nun in einer Kategorie der Wikipedia versammelt werden.
  • Gemeindebackofen heißt eine – auch neue – Kategorie in Wikisource für alle dortigen Quellen.
  • In den Commons von Wikimedia heißt die Category dann wieder Dorfbackofen.
  • International habe ich noch keinen Überblick. Außer. In der Schweiz gibts ein paar, auch aktive, und Forschung dazu.

Bitte ergänzen. Im Idealfall verweisen diese Sammlungen und deren Elemente an verschiedenen Stellen auch aufeinander.

Den Twitterkanal gibt es noch, Ideen für Rechercheziele in der Lausitz, in Brandenburg, Franken und Bayern gibt es auch.

Kann wieder losgehen. Reloaded.

Wachsendes Sammelgebiet: Ostsee / Baltikum

Noch ein Sammelgebiet (2)

Die Ostseeküste bis nach Estland ist ein lohnendes und herausforderndes Sammelgebiet für historisches Radfahrerwissen. In der Kategorie „Ostsee:Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897“ kann jetzt jeder ergänzen. Der Grundstock:

Übersichtskarte Ostsee

Wikisource für Radfahrer*innen

Die Tourenbücher für Radfahrer, Festschriften und Jahrbücher, die inzwischen digitalisiert wurden, gibt es nun auf Wikisource im Überblick und zum gemeinsamen Verarbeiten.

Die Seite Fahrrad versammelt in Wikisource historische digitalisierte Fahrradliteratur über die Tourenbücher hinaus.

Im Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897 wird nun die OCR korrigiert.

BINDA? Hase & Igel? ein Etherpad fürs Radfahrerwissen

Beim WikiLibrary-Barcamp Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!? entstand gestern in der Session Radfahrerwissen|reloaded. Mit digitalen historischen Tourenbüchern Europa neu entdecken eine neue Ideensammlung.

Zur gefl. Beachtung!

In der Stadtbibliothek Bautzen gibt’s das Spezial-Tourenbuch für Radfahrer u. Touristen durch die Sächsische Oberlausitz von 1900 (Druck und Verlag Gebr. Müller, Bautzen, Verlag des Bautzener Tageblatt; heute: Sondersammlung Schöne). Der Sächsischen Bibliographie war das Büchlein noch nicht bekannt. (… was man ich so alles lernt, beim Suchen.) Eine Kopie gibt es nun in der SLUB.

Auch den Lausitzer Radfahrer-Bund gab es um 1900 vermutlich noch nicht. Erwähnt wird er nicht im Spezial-Tourenbuch, aber auch kein anderer Verband. (oder doch: der S.R.B. in einer Anzeige für eines der Bundeslocale in Neustadt am Markt; es gab dort Gutgepflegte Biere.)

Etwas enttäuscht heißt es im Vorwort:

Alle waren von der Zweckmäßigkeit eines solchen Buches überzeugt und verspachen in bereitwilliger Weise zu demselben zu liefern; ganz sonderbarerweise hat aber kein einziger Wort gehalten. […]

Die Verleger

Ehrenämter et al. waren 1900 offenbar auch nicht das, was sie mal gewesen sein könnten.

Da dieses Spezial-Tourenbuch kurzfristig vermutlich leider nicht in einem öffentlichen Digitalisierungsprogramm landen wird (großen DANK an den extrem schnellen Service der Stadtbibliothek!!), hier die Zusammenfassung der Touren für die Zukunft in der OL [inzwischen transkribiert in Wikisource]: Weiterlesen